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Kampf für das Kind: Unfruchtbare Menschen setzen ein Zeichen in Berlin

03.05.201008:46 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Kampf für das Kind: Unfruchtbare Menschen setzen ein Zeichen in Berlin

(openPR) Aktion Kinderwunsch e.V. lädt ein zur Ausstellung „KinderWunschKinder“. Auf dem Kollwitzplatz wird eine Galerie mit hunderten Bildern von Babys aufgestellt, die es ohne die Reproduktionsmedizin nicht geben würde.

Berlin, 08. Mai 2010. Mit seiner dritten bundesweit angelegten Protestaktion wirbt Aktion Kinderwunsch e.V. um erhöhte Aufmerksamkeit für die rund 1,4 Millionen ungewollt Kinderlosen in Deutschland (Quelle: Allensbach Studie 2007). Die Ausstellung „KinderWunschKinder“ wird am Samstag, dem 08. Mai 2010 von 11.00–15.00 Uhr auf dem Kollwitzplatz in Berlin, direkt am Käthe-Kollwitz-Denkmal, stattfinden.



Unter dem Motto „KinderWunschKinder“ werden hunderte Fotos von Babys gezeigt, die ausschließlich durch medizinische Hilfe entstanden sind. Diese aufsehenerregende Ausstellung soll über die Folgen der Kosteneinsparungen bei reproduktionsmedizinischen Behandlungen informieren. Der steinige Weg zum Wunschkind scheitert an den Hürden der Gesundheits- und Familienpolitik! So muss neben jedem strahlenden Kinderlächeln leider ein Bilderrahmen leer bleiben. Damit wird versinnbildlicht, wie viele Kinder zusätzlich geboren werden könnten, wenn sich die Bedingungen für unfruchtbare Menschen verbessern würden. Mit Eintreten der Gesundheitsreform unter der rot-schwarzen Regierung wurden bei der Kostenübernahme von reproduktionsmedizinischen Behandlungen rund 75% der Ausgaben gestrichen. Die Vollfinanzierung von vier Behandlungen wurde auf eine 50%ige Kostenübernahme von drei Behandlungen reduziert, dies lediglich bei Erfüllung der neu eingeführten Altersbeschränkungen. Seither werden nur noch halb so viele Kinder geboren, die durch reproduktionsmedizinische Hilfe entstanden sind. „Genau dieses Armutszeugnis für Deutschland wird unsere Ausstellung symbolisieren. Diese Kinder - echte Wunschkinder, von ihren Eltern schmerzlich herbeigesehnt - würden die Behandlungskosten um ein Vielfaches in Form von Steuern, Sozialabgaben und Krankenkassenbeitragen zurückzahlen“ erklärt Vereinsvorsitzende Ina Ganschow (37). „Die Einführung des Elterngeldes konnte den Geburtenrückgang nicht aufhalten. Die Kostenübernahme von Sterilitätsbehandlungen könnte hingegen zum Schnäppchenpreis einen kleinen Babyboom auslösen. Die jetzigen Einsparungen halte ich für eine Milchmädchenrechnung.“

Aktion Kinderwunsch e.V. bemühte sich im Rahmen dieser Aktion monatelang um einen Gesprächstermin mit Vertretern des Bundesministeriums für Gesundheit und des Bundesministeriums für Familie – leider blieben die Versuche vergeblich. Hauptaugenmerk der geplanten Treffen sollte auf der Klärung des Zuständigkeitsstreits der beiden Ministerien liegen. Weiterhin sollten Lösungsansätze zur Verbesserung der finanziellen Belastung der Betroffenen diskutiert werden. Offensichtlich sind aber die Belange von 1,4 Millionen kinderlosen Menschen sowie der demografische Wandel Deutschlands nicht wichtig genug für einen Termin.

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