(openPR) Aufbrechen des tradierten Berufswahlverhaltens ist eine wichtige Voraussetzung für Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern
Die Business and Professional Women (BPW) Germany unterstützen die Initiative des Girls’ Day, einem wichtigen Teilziel zum Abbau der Entgeltunterschiede in Deutschland. Der Aktionstag bietet Mädchen die Möglichkeit, frühzeitig zukunftsträchtige und gut bezahlte Berufsfelder kennen zu lernen, die sie bisher in ihrer Berufswahl noch zu wenig in Betracht ziehen. Gerade in Handwerk, Technik und Naturwissenschaften bieten sich nicht nur bessere Aufstiegs-, sondern auch Einkommens-chancen. „Es kann nicht früh genug damit begonnen werden, Mädchen über die unterschiedlichen Karriere- und Verdienstchancen in verschiedenen Branchen und Berufen aufzuklären und ihnen den Einstieg in die männerdominierten, aber zukunftsträchtigen technisch-naturwissenschaftlichen Branchen zu erleichtern“, betont Dagmar Bischof, Präsidentin des BPW Germany.
Trotz besserer Schulabschlüsse wählen Mädchen aufgrund von althergebrachten Rollenbildern immer noch hauptsächlich aus zehn frauentypischen Ausbildungsberufen. Auch in naturwissenschaftlich-technischen Studiengängen sind Frauen deutlich unterrepräsentiert. Angesichts des demographischen Wandels und des wachsenden Fachkräftebedarfs sind Unternehmen aber künftig noch stärker auf die Potenziale von Frauen angewiesen. Der Girls’ Day ist ein geeignetes Instrument, Mädchen den Einstieg in die zukunftsträchtigen und meist besser bezahlten MINT-Berufe zu erleichtern. Zudem ist das Aufbrechen des tradierten Berufswahlverhaltens eine wichtige Voraussetzung für Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern und ist somit auch eines der Ziele des vom BPW Germany in Deutschland eingeführten Equal Pay Day.
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Dagmar Bischof, Präsidentin BPW Germany e. V.
Tel.: 0421 – 89 54 28, E-Mail:
Ilona Kneißler, Koordination des Equal Pay Day
Tel.: 04 81 – 42 11 49 34, E-Mail:
Simone Denzler, Pressereferentin BPW Germany e.V.
Tel.: 06221 – 59 95 044, E-Mail:

Über das Unternehmen
Zum BPW Germany
Mit 42 Clubs und rund 2.000 Mitgliedern sind die Business and Professional Women (BPW) Germany eines der größten und ältesten Berufsnetzwerke für angestellte und selbständige Frauen in Deutschland. Der in den 30er Jahren entstandene und nach der Auflösung unter den Nationalsozialisten 1951 neu gegründete gemeinnützige Verband unterstützt berufstätige Frauen auf vielfältige Weise: Neben persönlichem Austausch, Vorträgen, Tagungen und Mentoring leistet das Netzwerk politisch-gesellschaftliche Lobbyarbeit auf nationaler und internationaler Ebene und engagiert sich für humanitäre Zwecke. Der BPW Germany kooperiert mit Wirtschaft, Medien, Politik und unterstützt seine Partner in Fragen der Unternehmensverantwortung und Chancengleichheit im Beruf. 2008 zeichnete das Netzwerk für die Einführung des Equal Pay Day, des internationalen Aktionstages für Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern, in Deutschland verantwortlich. Der BPW Germany ist Teil des BPW International, der in über 100 Ländern, darunter 31 europäischen Ländern, vertreten ist und Beraterstatus bei den Vereinten Nationen und beim Europarat genießt. Mehr dazu unter www.bpw-germany.de. Mehr zu den BPW-Landesverbänden in Europa unter www.bpw-europe.org. Mehr zum BPW International unter www.bpw-international.org.
Zum Equal Pay Day
2008 wurde der Equal Pay Day, der internationale Aktionstag für Entgeltgleichheit zwischen Männern und Frauen, auf Initiative des BPW Germany erstmals in Deutschland durchgeführt. Entstanden ist der „Tag für gleiche Bezahlung“ in den USA. 2010 fand der Equal Pay Day bereits zum dritten Mal statt. Zum Aktionstag wurden 258 Aktionen in 173 Städten und Gemeinden gemeldet. Erste Hochrechnungen gehen von einer Teilnehmerzahl von mindestens 70.000 Frauen und Männern aus.
Daten, Fakten und umfangreiches Recherchematerial zu Entgeltunterschieden und zum Equal Pay Day unter www.equalpayday.de.