(openPR) Ausländischen Investoren bietet der Standort geeignete und integrierte Finanzdienstleistungen für den Ausbau von Geschäftsaktivitäten
Mit einem Anteil von fünf Prozent am Bruttoinlandsprodukt und einer Million Arbeitsplätze verzeichnet Paris eine starke und wettbewerbsfähige Finanzindustrie mit einer hohen wirtschaftlichen Bedeutung. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie die Vielzahl der Finanzdienstleister bilden ein ideales Umfeld für die Entwicklung von Geschäftsbanken und für die Verwaltung von Vermögensgesellschaften. Ebenfalls im Portfolio sind Immobilien- und Verbraucherkredite sowie Pensionsfonds.
Insbesondere Unternehmen, Investoren und Kleinanleger profitieren von den gesetzlichen, steuerlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen, die der Finanzplatz Paris bietet. Nach der vor zwei Jahren erfolgten Gesetzesverabschiedung zur Modernisierung der Wirtschaft, führten die 2009 in Kraft getretenen Durchführungsverordnungen zu einer grundlegenden Reform des französischen Finanzrechts. Bei diesen Reformen handelt es sich insbesondere um eine Lockerung der Börsenzugangsbestimmungen für ausländische Unternehmen und um die Neugestaltung des Wertpapierrechts und der Vorzugsaktien. Ebenso betreffen diese Reformen die Transparenz der Finanzmärkte und Finanzinstrumente sowie die Ausarbeitung von Rechnungslegungsstandards. Eine Reihe von derzeit in Ausarbeitung befindlichen Zusatzregelungen zielen auf einen weiteren Ausbau der Regulierungs- und Aufsichtsmechanismen für Finanzmärkte ab. Insbesondere wachstumsstarke Bereiche wie Carbone finance, Social finance und das islamische Bankwesen sollen dadurch gefördert werden.
Größte Börse der Euro-Zone:
Als fester Bestandteil der paneuropäischen Börse Euronext ist die Pariser Börse in Bezug auf das Transaktionsvolumen und den Börsenwert die größte Börse innerhalb der Eurozone. Der Finanzplatz Paris gilt als Maßstab für die Euro-Zinsmärkte und beansprucht europaweit die Marktführerschaft für den Bereich der Handelspapiere und Unternehmensanleihen. Als europaweit führender Fondsmanager zählt Frankreich neben den USA zu den wichtigsten Akteuren im Bereich der Vermögensverwaltung.
Starke Präsenz internationaler Finanzgruppen:
Fünf französische Kreditinstitute beanspruchen ihren Platz unter den 25 weltweit größten Finanzgruppen bei der Vermögensverwaltung für Dritte. BNP Paribas-Fortis, Société Générale, Crédit Agricole und BCPE zählen zu den weltweit zehn finanzstärksten Banken. AXA ist die größte europäische Versicherungsgruppe. David Appia, Präsident der Invest in France Agency, unterstreicht: „Die Tatsache, dass sich internationale Finanzgruppen von Weltruf wie beispielsweise Allianz, Barclays, Generali, HSBC, JP Morgan, Swiss Life und die BMO-Bank of Montreal in Frankreich niedergelassen haben, unterstreicht die Attraktivität des Standortes Frankreich in diesem Wirtschaftsbereich.“
Aktive Unterstützung internationaler Dienstleister:
Der Finanzplatz Paris begleitet internationale Finanzdienstleister beim Ausbau ihrer Geschäftsaktivitäten innerhalb der Eurozone: „Paris Europlace“ fördert die ortsansässigen Finanzunternehmen auf internationaler Ebene und beteiligt sich aktiv an den europäischen Konsultationen und Arbeiten.
Der Cluster „Finance Innovation“ zeichnet KMU-Finanzierungsprojekte aus, die für finanzmarktorientierte IT-Technologien, Finanzanalyse- und -informationssysteme, nachhaltige Entwicklung oder Vermögens- und Risikobewertungslösungen entwickelt wurden.
Verschiedene Organisationen und Institutionen haben sich auf die Entwicklung von internationalen Kooperationen mit Universitäten, Forschungszentren und internationalen Clustern spezialisiert, wie beispielsweise das Institut Louis Bachelier (ILB), die „Ecole de la régulation financière européenne“ (EIFR) und das „Institut Europlace de Finance“ (IEF).










