(openPR) Vodafone-Vermietung führt zu deutlichem Umsatzplus, Mietniveau stabil
• Büroflächenumsatz stieg gegenüber dem Vorjahresquartal um 135 % auf ca. 145.000 m²
• Sowohl die Spitzen- als auch die Durchschnittsmiete sind im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert: 23,50 EUR/m² bzw. 13,83 EUR/m²
• Leerstandsquote stieg auf 10,5 % und lag damit mehr als 20 % über ihrem Vorjahreswert
Bedingt durch die Anmietung von ca. 90.000 m² durch den Vodafone-Konzern erlebte Düsseldorf im Hinblick auf den Büroflächenumsatz ein sehr gutes 1. Quartal 2010. Gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres stieg der Umsatz um etwa 135 % auf ca. 145.000 m² an. Da allerdings fast zwei Drittel dieses Volumens auf die Vodafone-Transaktion zurückzuführen sind, relativiert Robert Kellershohn, Director Office Agency bei Savills am Standort Düsseldorf und verantwortlich für das Bürovermietungsgeschäft in Deutschland, das Ergebnis: „Ohne diese lange erwartete Vermietung wäre der Umsatz sogar hinter dem recht schwachen Vorjahresquartal zurückgeblieben.“ Allein im 1. Quartal dieses Jahres wurden nun schon etwa drei Viertel des im gesamten Vorjahr erreichten Umsatzes erzielt.
Die Mieten blieben im Jahresvergleich weitgehend konstant. Die Spitzenmiete erreichte mit 23,50 EUR/m² exakt ihren Vorjahreswert, die Durchschnittsmiete lag mit 13,83 EUR/m² marginal über dem Niveau des Vorjahres. Dass das Mietniveau trotz des insgesamt wenig dynamischen Vermietungsgeschehens unverändert blieb, führt Kellershohn in erster Linie auf die Dominanz der zentralen Büroteilmärkte zurück: „Etwa ein Drittel aller Anmietungen während des 1. Quartals erfolgte in den beiden Teilmärkten ‚Bankenviertel‘ und ‚Innenstadt‘“, so der Bürovermietungsleiter.
Im Hinblick auf den Büroflächenleerstand setzte sich der Trend der vergangenen Monate auch zum Jahresbeginn 2010 fort. Die Leerstandsquote stieg gegenüber dem letzten Quartal zwar nur leicht auf 10,5 % an, liegt inzwischen aber bereits mehr als 20 % über dem Vorjahreswert. Ende März standen knapp 800.000 m² Bürofläche leer. Dieser Trend wird sich voraussichtlich auch im weiteren Jahresverlauf fortsetzen, zumal der Flächenumsatz der verbleibenden drei Quartale deutlich unter jenem des ersten liegen dürfte. Insbesondere im Teilmarkt ‚Seestern‘ ist von einem erheblichen Leerstandsanstieg auszugehen, wenn Vodafone in zwei Jahren seine neue Zentrale beziehen und die Bestandsflächen aufgeben wird.






