(openPR) Am 19. März lud die Pro Seniore Residenz Vis à vis der Hackeschen Höfe zur Neueröffnung eines ganz speziellen Wohnbereiches. Das Team der Residenz unter Leitung von Roland Schwickert will an einem besonderen Standort in der Mitte Berlins auch besondere Wege gehen. „Hier werden Menschen nicht nur betreut, hier wohnen sie auch. Das in der Mitte der Stadt. Ich bin ganz begeistert, dass das möglich ist“, so Frau Dr. Eva Högl, MdB bei Ihrer Rede zur Eröffnung des neuen Wohnbereiches für Menschen im Wachkoma. Bei Ihrem Rundgang ergänzte Sie: „In dieser Seniorenresidenz ist eine sehr angenehme Wohnatmosphäre vorhanden. Warme Farbtöne vermitteln Häuslichkeit und lassen den Charakter einer Pflegeeinrichtung vergessen.
Was macht diesen neuen Wohnbereich für Menschen im Wachkoma so besonders?
In erster Linie steht eine in allen Bereichen abgestimmte Betreuung bei der Pflege, Therapie und medizinische Versorgung im Vorderrund, die eng zusammen arbeiten und ineinander greift. Drüber hinaus sollte aber auch Wohnraum geschaffen werden in dem sich Bewohner, Angehörige, Pflegepersonal und Therapeuten gleichermaßen wohlfühlen. Hier wurde ein neuer Weg gegangen, das Team der Residenz hat sich hierzu einen Wohnraumdesigner zu Rate gezogen.
Viel Zeit hat Horst Dahlum in der Residenz verbracht um die Atmosphäre aufzunehmen und in seine Arbeit einfließen zu lassen. Entstanden ist ein Wohnbereich mit warmen Farben der viel Ruhe und Gemütlichkeit ausstrahlt. Wandmosaike aus verschiedenen Materialien zieren die Wände. „Dieser Auftrag hier war für mich eine große Ehre. Die Kunst kann unter Beweis stellen, sie ist nicht nur allein zum Betrachten da. Durch meine künstlerische Tätigkeit habe ich dazu beigetragen, die Qualität des Lebens vergrößert sich. Kunst ist auch, Leben zu geben. Ich als Künstler, aber auch die Bewohner hier, profitieren gleichermaßen davon. Schöner kann es für einen Kunstschaffenden gar nicht sein.“ Kommentiere Dahlum seine Arbeit.
Wie wichtig ein solches Umfeld für Menschen im Wachkoma ist und welche Bedeutung eine individuelle Betreuung durch Fachkräfte hat erklärte Prof. Dr. med. Stefan Bamborschke anhand von Beispielen aus der Praxis. Der Leitende Arzt des Zentrums für Post-Akute Neurorehabilitation der Fürst Donnermarsstiftung stelle Ergebnisse von mehreren Forschungsgruppen vor, die eine Wahrnehmung von außen durch Menschen im Wachkoma belegen.
Auch eine Kommunikation ist durchaus möglich. Speziell geschultes Pflegepersonal und Therapeuten können durch intensives beobachten von Herz- und Atemrhythmus feststellen ob gegebene Reize angenehm oder unangenehm empfunden werden. Mit den Worten: „Hierzu ist eine kontinuierliche Zusammenarbeit in einem ruhigen Umfeld nötig! Dies ist in dieser Residenz gegeben“ beendete Prof. Dr. Bambroschke seinen Vortrag
Mit einer anzumerkenden Zufriedenheit über die positive Resonanz der anwesenden Gäste bestehend aus Angehörigen von Betroffenen, Interessengemeinschaften, Vertretern von Verbänden und Politik, bedanke sich Residenzleiter Roland Schwickert bei allen die zum gelungenen Umsetzen eines besonderen Konzeptes an einem besonderen Ort beigetragen haben. „Auf der Straße pulsiert das Leben. Hinter den Mauern ist das nicht zu Ende.“ So Schwickert der sicher weiter mit seinem Team an so innovativen Konzepten arbeiten wird.












