(openPR) Viele Schwangere leiden unter Vitamin D-Mangel und geben diesen Mangel an ihre Babies weiter. Vitamin D-Mangel wiederum erhöht das Risiko für die Neugeborenen erheblich, an Rachitis oder anderen Stoffwechselstörungen zu leiden. So kommt es bei diesen Babies, bei der Geburt oder auch beim ganz normalem Umgang im Alltag, häufig zu Knochenbrüchen. Werden die Knochenbrüche diagnostiziert, geraten die Eltern automatisch unter den Verdacht, die Kinder misshandelt zu haben.
Der Kinderarzt erstattet Anzeige, das Drama nimmt seinen Lauf. Wie im Fall dieser Familie aus Chicago, die sich in ihrer Verzweiflung an den bekannten Wissenschaftler und Direktor des Vitamin Council um Rat und Hilfe wandte:
Vier Tage nach der Geburt ihres Sohnes stellten die Eltern fest, dass der rechte Oberschenkel ihres Sohnes geschwollen war und brachten ihn deshalb zurück ins Krankenhaus. Dort wurde er geröntgt und eine Oberschenkelfraktur festgestellt.
In den darauf folgenden Tagen wurden weitere Tests durchgeführt und Frakturen am Wadenbein, Schienbein und drei Rippenbrüche diagnostiziert. Wohlwissend, dass sie ihr Kind nicht geschüttelt oder gar misshandelt hatten, und somit keine Schuld an den Verletzungen ihres Sohnes trugen, ließen sie Mutter und Baby auf Kalzium und Vitamin D testen und die Knochendichte messen. Bie der Mutter wurde ein zu niedriger Vitamin D-Spiegel festgestellt und die Knochendichtemessung ergab einen Wert deutlich unter dem Durchschnitt für eine Frau ihres Alters.
Dr. John B. Cannell konnte die Mutter bestätigen, dass sie mit ihrem Problem nicht allein sei. Er nannte unter vielen anderen den Bericht über eine Fallserie von fünf Säuglingen, bei denen Brüche auftraten, während die Kinder noch im Krankenhaus waren.
Ein Schütteltrauma-Syndrom konnte in diesen Fällen nicht die Ursache sein, da Ärzte und Krankenschwestern ja sicher sind, dass Ärzte und Krankenschwestern Säuglinge nicht misshandeln. Daher diagnostizierten die Ärzte “temporäre Glasknochenkrankheit” und das bedeutet einfach, dass die Knochen der Säuglinge ohne ersichtlichen Grund in den ersten Lebensmonaten brechen.
Von keinem dieser fünf Säuglinge wurden jedoch Vitamin D Werte ermittelt. In jedem dieser Fälle hatten die Eltern Glück, dass sie ihre Kinder nicht mit nach Hause genommen hatten, sonst wäre die Diagnose nicht temporäre Glasknochenkrankheit sondern Schütteltrauma-Syndrom gewesen und es hätte zu Tragödien wie der Ihren führen können.
Dr. Cannell: „Wenn ein Wissenschaftler eine Studie bei Neugeborenen durchführen würde und nach Verformung des Oberschenkelknochens, retinaler Blutung und intrakraniellen Blutungen bei der Geburt suchen würde, um zu sehen, ob solche Ergebnisse mit dem Vitamin D Gehalt der Mutter und des Säuglings in Zusammenhang stehen, dann könnte das Rätsel vielleicht gelöst werden und zahlreichen Familien bliebe der Alptraum, den Sie durchstehen müssen, erspart.“
Das Vitaimn D-Council im Internet:? http://www.vitamindcouncil.org
Die deutsche Fassung des Newsletters: www.sonne-fuer-alle.de/fileadmin/Dokumente/Kindesmisshandlung-oder-Vitamin_D-Mangel.pdf












