(openPR) Wer zu spät kam fand nur noch einen Stehplatz: Rund 300 Gäste konnte die FDP bei ihrem traditionellen Neujahrsempfang begrüßen, darunter auch bekannte Politiker der CDU wie Wolfgang Bosbach (MdB), Landrat Rolf Menzel, Holger Müller (MdL) und Bürgermeister Lutz Urbach.
Auch die Bürgermeister von Wermelskirchen und Leverkusen, Eric Weik (FDP) und Alfred Buchhorn (CDU) ließen sich vom winterlichen Wetter nicht abhalten, beim Empfang dabei zu sein.
Christian Lindner; Generalsekretär der Bundes-FDP und Vorsitzender des Kreises, übernahm die offizielle Begrüßung und äußerte sich besorgt um den politischen Umgang miteinander, der zur Zeit in Berlin praktiziert werde. Er mache der SPD auch keine Vorwürfe, dass sie Spenden aus der Automobilbranche angenommen hat und anschließend die „Abwrackprämie“ durchsetzte, nannte er als Beispiel.
Kritische Worte zur Berliner Politik fand Bergisch Gladbachs FDP-Fraktionschef, Dr. Reimer Fischer: „Werden Sie Anwalt der Kommunen“, forderte er von den anwesenden Landes- und Bundespolitikern. Er wies darauf hin, dass das Konjunktur-Beschleunigungsgesetz die Stadt- und Gemeindekassen weiter belastet und betonte die Dringlichkeit einer kommunalen Finanzreform.
Hauptredner war NRW-Innovationsminister Dr. Andreas Pinkwart, der an die Erfolge in der Schulpolitik der letzten fünf Jahre erinnerte. Seit 2005 hat die schwarz-gelbe Regierung achtmal so viele Betreuungsplätze für unter Dreijährige geschaffen und landesweit 8126 neue Lehrerstellen eingerichtet. Als wichtiges Ziel für die nächsten Jahre nannte Pinkwart, NRW wieder zum Bildungsland Nr. 1 in Deutschland werden zu lassen.
Im Anschluss an den offiziellen Teil hatten die Gäste bei einem Imbiss Gelegenheit, mit „ihren“ Politikern zu sprechen und sich miteinander auszutauschen. Andreas Pinkwart sagte der FDP-Landtagskandidatin Annette Glamann seine volle Unterstützung zu. Er freue sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit im kommenden Wahlkampf, so der Minister.











