(openPR) Der Exekutiv Yuan, die Exekutive der Regierung der Republik China, hat am 15. Januar eine Obergrenze für Investitionen in den Richtlinien für Investitionen in taiwanesische Wertpapiere und Terminwaren durch Käufer aus China festgelegt, genau einen Tag bevor die zwischen Taiwan und Festlandchina unterzeichnete Absichtserklärung zur Finanzdienstleistungsaufsicht wirksam wurde. Auf der Grundlage von Überlegungen zur finanziellen Stabilität hat sich der Exekutiv Yuan für eine stufenweise fortschreitende Vorgehensweise entschieden. Die Gesamtsumme der Investitionen in taiwanesische Wertpapiere durch chinesische Fonds- und Wertpapierfirmen, die sich bei der festlandchinesischen Wertpapieraufsichtsbehörde als inländische institutionelle Investoren, als qualified domestic institutional investors, kurz QDII qualifiziert haben, darf US$ 500 Millionen (ca. € 356 Millionen) nicht überschreiten. Außerdem wurden Investitionen in Fluggesellschaften, in die Bauwirtschaft, in Rundfunk und Fernsehen und in die Telekommunikation von Taiwans Behörden ausgeschlossen.
Die taiwanesische Kommission für Finanzdienstleistungsaufsicht gab bekannt, dass die China Asset Management Co., Ltd. und die China International Fund Management Co., Ltd. die notwendigen Schritte abgeschlossen haben zur Eröffnung von Konten für den Erwerb von Wertpapieren in Taiwan und nun Aktien kaufen können sobald sie ihr Handelskontingent von der Börse Taiwans zugewiesen bekommen haben. Obwohl Investitionen durch QDIIs zunächst auf US$ 500 Millionen beschränkt sind, soll in Zukunft die Obergrenze an die Investitionslage angepasst werden.



