(openPR) Die vorliegende Aufnahme des großen russischen Pianisten Boris Berezovsky mit Werken von Franz Liszt ist die erste Live-Einspielung des Künstlers seit langer Zeit. Sie ist ein Mitschnitt zweier Konzerte aus dem Jahr 2009: Die Klaviersonate in h-moll war am 15. März 2009 Bestandteil eines Konzertes in der Londoner Festival Hall. Die anderen auf der CD zu hörenden Werke waren am 26. Juni 2009 beim Festival de la Grange de Meslay in Tours zu erleben, wo Boris Berezovsky jährlich seit 2002 ein Rezital, in der Tradition des Festivalgründers Sviatoslav Richter, gibt.
Die Klaviersonate in h-Moll von Franz Liszt gilt als eines der bedeutendsten, technisch anspruchsvollsten Klavierwerke der Romantik und ist zweifelsohne Höhepunkt im Œuvre des großen Komponisten. Seit mehr als vier Jahren spielt sie eine tragende Rolle im Konzertrepertoire von Boris Berezovsky. Beim Londoner Konzert sorgte der russische Ausnahme-Pianist damit für Furore und zog Publikum und Kritiker gleichermaßen in seinen Bann. Auch beim Festival de la Grange de Meslay zelebrierte er die eingespielten Werke „wie ein Sänger und ein Architekt, der sich nicht bloß einer Darstellung seiner Virtuosität hingibt. Als ob der Geist von Richter nicht gestorben wäre…“ (Le Figaro).
Boris Berezovsky gab als einer der heute bedeutendsten russischen Pianisten unserer Zeit 1988 sein Debüt in der Londoner Wigmore Hall. Seitdem spielt er mit internationalen Spitzen-Orchestern, u. a. Londoner Philharmoniker, New Yorker Philharmoniker, Nationales Sinfonieorchester des Dänischen Rundfunk und Französisches Nationalorchester. Er ist außerdem ein gefragter Kammermusikpartner und gibt regelmäßig Klavierabende in den wichtigsten Konzertsälen der Welt.
Franz Liszt (1811-1886)
Boris Berezovsky, Klavier
Live-Aufnahme aus der Royal Festival Hall & Festival de la Grange de Meslay
Sonate für Klavier in h-moll
„Venezia e Napoli” aus
„Les années de pèlerinage: Italie”
„Mephisto”-Walzer Nr. 1
„Harmonies du soir” aus „Douze Etudes d´exécution transcendante”
Frédéric Chopin
Walzer in As-Dur, op. 42
MIR 099
Konzerttermine:
16. und 18. Februar 2010, Philharmonie Berlin
Rundfunk Sinfonieorchester
Boris Berezovsky: Klavier
Marek Janowski: Musikalische Leitung
Hans Werner Henze: Sinfonie Nr. 5 für großes Orchester
Boris Blacher: Variationen für Orchester über ein Thema von Paganini op. 26
Sergei Rachmaninow:Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 g-Moll op. 40
12., 14. und 15. März 2010, Tonhalle Düsseldorf
Düsseldorfer Symphoniker
Boris Berezovsky: Klavier
Andrey Boreyko: Musikalische Leitung
Robert Schumann: Träumerei op. 15 Nr. 7 (Fassung für Orchester: Johann Strauß)
Ouvertüre aus „Hermann und Dorothea“ b-Moll op. 136
Friedrich Chopin: Klavierkonzert Nr. 2 f-moll op. 21
Hector Berlioz: Symphonie fantastique op. 14









