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Verbraucher bemängeln Wegfall der Richtlinien für Verpackungsgrößen

21.12.200917:27 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Köln, 18.12.2009. Seit April 2009 gelten für die meisten Verpackungen keine Standardgrößen mehr, da eine EU-Richtlinie, die bis dahin einheitliche Vorschriften festlegte, in nationales Recht umgewandelt wurde. In Deutschland dürfen Hersteller seither ihre Produkte in beliebiger Menge und Verpackungsgröße auf den Markt bringen. Die Tafel Schokolade kann demnach beispielsweise 95 Gramm wiegen, eine Packung Milch 900 Milliliter anstelle eines Liters enthalten. Die Mehrheit der Bundesbürger beurteilt diese Entwicklung kritisch: 76 Prozent der Befragten finden die neue Gesetzgebung - zumindest tendenziell - negativ. Nur 15 Prozent befürworten die Änderung.



Insbesondere die älteren Konsumenten kritisieren den Wegfall der Richtlinien: 85 Prozent der über 50-Jährigen äußern sich diesbezüglich negativ. Aber auch unter den 16- bis 20-Jährigen halten 66 Prozent der Befragten die Gesetzesänderung für kritikwürdig. Die kritischen Einschätzungen dürften die Erfahrungen der befragten Bundesbürger mit versteckten Preiserhöhungen widerspiegeln: So gibt beinahe jeder Zweite (48 Prozent) an, seit April eine Änderung in der Preispolitik festgestellt zu haben. Des Weiteren befürchten 94 Prozent, für den gleichen Preis in Zukunft eine geringere Menge zu erhalten. Nur vier Prozent rechnen nicht mit derartigen versteckten Preiserhöhungen.

Auch hier werden mit steigendem Alter der Befragten kritische Bedenken umso mehr geäußert. So haben beispielsweise über die Hälfte (54 Prozent) der über 50-Jährigen bereits veränderte Preise festgestellt, von den 16- bis 20-Jährigen wurde dies dagegen nur von etwa einem Drittel (34 Prozent) registriert. Des Weiteren waren in der Altergruppe der über 50-Jährigen knapp drei Viertel (74 Prozent) über die Änderung der Vorschriften für Verpackungsgrößen informiert. Die Anzahl der Informierten verringert sich kontinuierlich mit dem Alter, trotzdem wusste unter den jüngeren Befragten immerhin noch jeder Zweite von der neuen Gesetzgebung.

Die kritische Beurteilung des Wegfalls der Richtlinien zeigt sich auch in der Forderung nach einer erneuten Festlegung von einheitlichen Verpackungsgrößen auf nationaler Ebene, wofür sich nahezu drei Viertel (74 Prozent) der Befragten aussprechen. Insbesondere Wähler der Linken halten eine solche Maßnahme für notwendig: 84 Prozent stimmen für eine Wiedereinführung der Auflagen. Vergleichsweise gering ist die Zustimmung unter den SPD-Wählern; hier sind 69 Prozent für eine Gesetzesänderung. Weiterhin sprechen sich von den Anhängern der Grünen 75 Prozent dafür aus, CDU/CSU-Wähler zu 76 Prozent und Wähler der FDP äußern zu 82 Prozent Zustimmung zu einer einheitlichen Regelung von Verpackungsgrößen.

Befragt wurden über 1000 wahlberechtigte Bundesbürger.

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