(openPR) Start des "Elektronischen Gerichts- und Verwaltungspostfachs"
Bundesfinanzhof und Bundesverwaltungsgericht setzen auf bos-Entwicklung
Der Bundesfinanzhof in München sowie das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig haben am 1. Dezember den elektronischen Rechtsverkehr eröffnet. Mit dem Elektronischen Gerichts- und Verwaltungspostfach, kurz EGVP, können elektronische Dokumente (Schriftsätze, Beweismittel und sonstige Anlagen) via Internet bei den Gerichten eingereicht werden - schnell, sicher und zuverlässig.
Das EGVP wird zu einer Beschleunigung von Verfahren und zu Effizienzsteigerungen bei der Bearbeitung führen. Den Verfahrensbeteiligten wird der Zugang zu den genannten Gerichten unter Wahrung der Rechtssicherheit erleichtert.
Das EGVP wurde von der bremen online services GmbH & Co. KG (bos) in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesfinanzhof, dem Bundesverwaltungsgericht und dem Bundesamt für die Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und in enger Abstimmung mit einem Pilotprojekt beim Oberverwaltungsgericht Münster entwickelt. Das EGVP basiert auf der ebenfalls von bos entwickelten Basiskomponente Datensicherheit (Virtuelle Poststelle) der eGovernment-Initiative Bund Online 2005. Die Virtuelle Poststelle stellt alle Funktionen für Verschlüsselung, Signatur und Protokollierung des Datenverkehrs zur Verfügung.
Die Software für das EGVP kann lizenzkostenfrei mit allen Zusatzprogrammen über die Internetseiten des Bundesfinanzhofs und des Bundesverwaltungsgerichts oder direkt über den gemeinsamen Internetauftritt www.egvp.de herunter geladen werden. Hier finden sich auch weitere Informationen u.a. zu den rechtlichen und technischen Einzelheiten des elektronischen Rechtsverkehrs sowie eine eingehende Beschreibung des EGVP. Für das Zusammenstellen, Signieren, Verschlüsseln und Übertragen der Nachrichten wird nur die herunter geladene Software benötigt. Eingesetzt werden können alle gängigen Signaturkarten und Kartenlesegeräte.








