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Berliner Umweltzone trifft regionale Bauwirtschaft

04.12.200911:09 UhrIndustrie, Bau & Immobilien

(openPR) Mitgliederbefragung der Fachgemeinschaft Bau: 82 Prozent müssen Fahrzeuge ersetzen / Investitionsvolumen: rund acht Mio. Euro


Berlin, 04.12.2009. Die Umsetzung der zweiten Stufe der Berliner Umweltzone, die ab dem 1.1.2010 in Kraft tritt, trifft die regionale Bauwirtschaft. Das zeigt die heute veröffentlichte Mitgliederbefragung der Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg: 82 Prozent der befragten Baubetriebe müssen Fahrzeuge ersetzen, bei 14 Prozent davon steht sogar der Austausch des gesamten Fuhrparks an. „Das kann insbesondere für kleinere Mitgliedsbetriebe den finanziellen Ruin und damit das wirtschaftliche Aus bedeuten“, warnt Wolf Burkhard Wenkel, Hauptgeschäftsführer der Fachgemeinschaft Bau, angesichts der Ergebnisse der Mitgliederbefragung. Für immerhin 37 Prozent der Befragten steht mit Eintreten der zweiten Stufe der Ersatz von 50 Prozent oder mehr ihrer Fahrzeuge an.



Auf rund acht Millionen Euro insgesamt schätzen die befragten Unternehmer die mit dem Ersatz der Fahrzeuge einhergehenden Investitionen. Diesen finanziellen Mehraufwand können sich 78 Prozent der Befragten nicht leisten, für knapp die Hälfte davon bedeutet das die Firmen-Reduktion, verbunden mit dem Abbau von Arbeitsplätzen. Insgesamt fünf Millionen Euro sind nach den Angaben der befragten Baubetriebe bereits in den Neukauf von Fahrzeugen geflossen, der mit dem Start der Umweltzone vor knapp zwei Jahren nötig geworden war. Hinzu kommen die Kosten für Nachrüstung und Ausnahmegenehmigungen.

Angesichts dieser Zahlen fordert Wenkel die Senatsumweltverwaltung auf, die weitere Umsetzung der Umweltzone noch einmal zu überdenken: „Es ist in unseren Augen kontraproduktiv, den Wirtschaftsstandort Berlin durch derart bürokratische Vorgaben weiter zu schwächen, zumal bis heute keine signifikanten positiven Ergebnisse der ersten Stufe der Umweltzone nachweisbar sind. Im Gegenteil: Erst vor ein paar Wochen haben die Schadstoffwerte in Berlin erneut über den zulässigen Richtwerten gelegen, und dass, obwohl seit zwei Jahren die erste Stufe der Umweltzone in Kraft ist. Anstelle von Umweltaktionismus braucht die Bauwirtschaft in Berlin feste Zusagen zur Verbesserung der Infrastruktur wie den Ausbau der A 100, um einen insgesamt zügigeren Verkehrsfluss zu erreichen.“

An der aktuellen Mitgliederbefragung der Fachgemeinschaft Bau hat sich rund ein Drittel der Mitgliedsbetriebe aus Berlin und Brandenburg beteiligt. Von der Umsetzung der zweiten Stufe der Umweltzone sind insgesamt 82 Prozent der befragten Mitglieder betroffen.


Die Grafiken können bei Birgit Bolz unter 86 00 04-34
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