openPR Recherche & Suche
Presseinformation

AStA fordert sofortiges Ende der Gewalt gegenüber Studierendenprotesten

03.12.200916:37 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: AStA fordert sofortiges Ende der Gewalt gegenüber Studierendenprotesten

(openPR) Polizei räumt Besetzung in Frankfurt am Main brutal. Mehrere Studierende verletzt

Mit Bestürzung hat der AStA der Universität Potsdam heute von der gewaltsamen Räumung des Casinos auf dem IG-Farben-Campus der Johann Wolfgang Goethe-Unversität in Frankfurt am Main zur Kenntnis genommen. Die Schilderungen der Räumung ähneln einem Horrorszenario: Die Polizei verschaffte sich gewaltsam Zugriff auf einen Hörsaal, drängte anwesende Medien ab und setze Schlagstöcke und Hunde gegen Studierende ein.

Einige Studierende erlitten sogar Knochenbrüche, andere wurden mit Streifenwagen angefahren, getreten und geschlagen. Die Räumung wurde vom Präsidenten der Hochschule, Prof. Müller-Esterl, veranlasst. "In den verschiedensten Bundesländern diskutieren Studierende offen mit ihren Hochschulleitungen und sogar den Landesregierungen, um konkrete Verbesserungen an den Hochschulen zu erreichen. In Frankfurt am Main wird dieser Dialog konsequent verweigert. Stattdessen bemüht man sich dort der Mittel der Gewalt, um vom Inhalt der Proteste abzulenken. Das ist ein Armutszeugnis! Wir schließen uns der Rücktrittsforderung gegenüber dem Präsidenten der Goethe-Universität vorbehaltlos an", erklärt AStA-Referent Tamás Blénessy.

"Der bundesweite studentische Protest gegen die Lehr- und Lernbedingungen an den Hochschulen lässt sich doch nicht einfach wegprügeln! Solche Polizeieinsätze sind ein Skandal", führt AStA-Referentin Susanne Eckler weiter aus.

Auch die Potsdamer Studierenden werden sich in einer Aktion am morgigen Freitag solidarisch mit dem Frankfurter KommilitonInnen zeigen. Treffpunkt für eine Aktion ist um 7.30 Uhr an der Stadtschlossruine am Alten Markt.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 377612
 839

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „AStA fordert sofortiges Ende der Gewalt gegenüber Studierendenprotesten“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von AStA der Universität Potsdam

Bild: Bundesregierung wieder mal nicht exzellent – das BAföG sozial zu stärken ist das ZielBild: Bundesregierung wieder mal nicht exzellent – das BAföG sozial zu stärken ist das Ziel
Bundesregierung wieder mal nicht exzellent – das BAföG sozial zu stärken ist das Ziel
AStA der Universität Potsdam kritisiert Gesetzesentwürfe von Bildungsministerin Schavan zur Studienfinanzierung scharf und fordert progressive und soziale Stärkung des BAföG ein Das Bundeskabinett verabschiedete auf Vorschlag der zuständigen Bildungsministerin Annette Schavan am 21. April zwei Gesetzesentwürfe zur Studienfinanzierung - das 23. BAföG-Änderungsgesetz und das Gesetz zur Schaffung eines nationalen Stipendienprogramms und verkündete erfreut, dass dies "spürbare Leistungs- und Strukturverbesserungen" seien. "Wir begrüßen selbstve…
Bild: Änderungen am Hochschulgesetz reine MakulaturBild: Änderungen am Hochschulgesetz reine Makulatur
Änderungen am Hochschulgesetz reine Makulatur
Gesetzesänderungsvorschläge des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur gehen an den zentralen Forderungen der Brandenburger Studierenden vorbei Bis zum Ende des ersten Quartals sollte das Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) der Landesregierung gegenüber zu anstehenden Änderungen am Brandenburgischen Hochschulgesetz Stellung beziehen (Drucksache 5/122). "Zwangsexmatrikulation, Masterzugangshürden und undemokratische Mitbestimmung in der akademischen Gremien sind Themen, die schon seit Jahren von den Referen…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: AStA begrüßt Absage der Vortragsreihe mit Erika SteinbachBild: AStA begrüßt Absage der Vortragsreihe mit Erika Steinbach
AStA begrüßt Absage der Vortragsreihe mit Erika Steinbach
Nach dem studentischen Protest gegen eine geplante Vortragsreihe mit Erika Steinbach, der am vergangenen Dienstag gewaltsam von der Polizei beendet wurde, ist die Reihe nunmehr endgültig abgesagt worden Der Allgemeine Studierendenausschuss der Universität Potsdam begrüßte zunächst die Entscheidung der Hochschulleitung, die Veranstaltungsreihe nicht mit …
Bild: Keine Kriminalisierung eines Eintretens für die Verfassung - HU Marburg zum Verfahren gegen Gebühren-GegnerBild: Keine Kriminalisierung eines Eintretens für die Verfassung - HU Marburg zum Verfahren gegen Gebühren-Gegner
Keine Kriminalisierung eines Eintretens für die Verfassung - HU Marburg zum Verfahren gegen Gebühren-Gegner
… Hankes Auffassung keine Verurteilung wegen "Nötigung". Denn jede Demonstration führe zwangsläufig zu Einschränkungen des Verkehrs. Die Drohung mit einem "empfindlichen Übel" oder "Gewalt" gemäß Paragraph 240 des Strafgesetzbuchs (StGB) könne eine solche Aktion nicht darstellen, weil alle Autofahrer auf andere Strecken ausweichen könnten. Das gelte auch …
Bild: Protest gegen Vortragsveranstaltung an der Universität Potsdam eskaliertBild: Protest gegen Vortragsveranstaltung an der Universität Potsdam eskaliert
Protest gegen Vortragsveranstaltung an der Universität Potsdam eskaliert
Polizei geht gewaltsam gegen Studierende an der Universität vor. Über 100 Studierende protestieren gegen geplante Veranstaltung mit Erika Steinbach Über 100 Studierende protestierten heute gegen die Veranstaltungsreihe zur "Siedlungsgeschichte der Deutschen in Ostmitteleuropa" mir Erika Steinbach, Vorsitzende des "Bund der Vertriebenen". Die Veranstaltung, …
Bild: AStA der Universität Potsdam wertet Wahlausgang ausBild: AStA der Universität Potsdam wertet Wahlausgang aus
AStA der Universität Potsdam wertet Wahlausgang aus
Nach einem politisch spannenden Wochenende sind sich die ReferentInnen des AStA der Universität Potsdam einig: im Landtag gibt es Hoffnung auf lohnenswerte Veränderungen, bei der Bundestagswahl ist etwas gründlich schief gelaufen "Es ist doch bemerkenswert, dass ausgerechnet die Parteien jetzt an die Regierung kommen, deren marktradikale Ideologie uns …
Druckerei des AStA der TU endgültig verkauft
Druckerei des AStA der TU endgültig verkauft
… die Druckerei bis zur Übernahme des AStA der TU-Berlin durch die Koalition aus RCDS und UL nahezu ausschließlich dazu missbraucht, Gewalt verherrlichende, antidemokratische oder frauenfeindliche Propaganda uniexterner linksextremer Splittergruppen zu vervielfältigen. Diesem Missbrauch und der Verschleuderung ungeheurer Summen studentischer Gelder wurde …
Bild: Offener Brief zu der Vortragsreihe mit Erika Steinbach am Menschenrechtszentrum/Historischen InstitutBild: Offener Brief zu der Vortragsreihe mit Erika Steinbach am Menschenrechtszentrum/Historischen Institut
Offener Brief zu der Vortragsreihe mit Erika Steinbach am Menschenrechtszentrum/Historischen Institut
… der Protagonistin versuchen zu verhindern. Ziviler Ungehorsam als Form des Protests gehört zu einer wehrhaften Demokratie dazu, aber eine Verhinderung von freier Meinungsäußerung und gewaltsame Blockade sind nur als intolerant und undemokratisch zu bezeichnen. Für uns ist Freiheit immer auch die Freiheit des Andersdenkenden und gehört gerade in einer …
Schlägerei beim Abtransport der ehemaligen AStA-Druckerei
Schlägerei beim Abtransport der ehemaligen AStA-Druckerei
… verbalen Verhaltens dem linksextremen Spektrum zuordnen und nach eigener Aussage Studenten der Technischen Universität (TU-Berlin) waren, versuchten sich durch Anwendung körperlicher Gewalt Zutritt zu den Räumlichkeiten der ehemaligen Druckerei des Allgemeinen Studentenausschusses (AStA) zu verschaffen, welche sich im Erdgeschoss der ehemaligen AStA-Villa …
Bild: Grüne Hochschulgruppe für gewaltfreien BildungsprotestBild: Grüne Hochschulgruppe für gewaltfreien Bildungsprotest
Grüne Hochschulgruppe für gewaltfreien Bildungsprotest
… studentischen Vollversammlung nach einer Woche des Bildungsprotests im Juni an. Gleichzeitig ruft die GAL alle Beteiligten dazu auf, die Protestwoche vom 15. bis 19. Juni gewaltfrei und kreativ zu gestalten. Jürgen Stelter, GAL-Vertereter im Senat der Universität Postdam, erklärt dazu: "Es ist schade, dass ein klares Bekenntnis zu Gewaltfreiheit nicht …
Gewalt darf kein politisches Mittel sein
Gewalt darf kein politisches Mittel sein
Während der Stimmauszählung bei der Studierendenparlamentswahl in Bochum kam es an diesem Wochenende zu gewaltsamen Auseinandersetzungen. Mitglieder von Alternativer Liste, Linker Liste und Grüner Hochschulgruppe versperrten, unterstützt von nichtstudentischen politisch Aktiven, zeitweise die Hörsaalausgänge. Auch Wasserbomben und Flaschen wurden nach …
Bild: AStA stellt sich selbst einBild: AStA stellt sich selbst ein
AStA stellt sich selbst ein
Die GAL Potsdam kritisiert scharf die jüngste Neueinstellung des amtierenden AStA der Universität Potsdam. So wurde der bisherge AStA-Referent für das Kulturzentrum (KuZe) nun als technischer Leiter für das KuZe eingestellt. "Wir haben keine Anhaltspunkte des Bewerbungsverfahren zu kritisieren. Dennoch ist es unglücklich, wenn ein AStA einen der eigenen …
Sie lesen gerade: AStA fordert sofortiges Ende der Gewalt gegenüber Studierendenprotesten