(openPR) Anträge in Länderparlamenten von Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen
Als ein Ergebnis des von der FDP-Landtagsabgeordneten Gabriela König initiierten Treffens von FDP und CDU Fachpolitikern mit der Geschäftsführung des Flughafens Münster-Osnabrück und Vertretern der regionalen Industrie- und Handelskammern wird jetzt ein Antrag in die Landtage von Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen eingebracht.
Ende Oktober hatten Wirtschafts- und Verkehrspolitiker aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen auf einer gemeinsamen Sitzung eine Stärkung des Flughafens Münster-Osnabrück gefordert. Die CDU- und FDP- Abgeordneten aus dem Niedersächsischen und dem Nordrhein-Westfälischen Landtag betonten ebenso wie die Vertreter der Industrie- und Handelskammern Münster und Osnabrück, dass der Flughafen als volkswirtschaftlich sehr bedeutendes Element in der Region weiterhin die besten Voraussetzungen für seine Entwicklung bekommen muss. Deshalb sind die Verlängerung der Startbahn sowie der Ausbau der Verkehrsanbindungen zwingend erforderlich.
Sorge bereiteten den Teilnehmern die Überlegungen der niederländischen Regierung, den nur 50 km entfernten Flughafen Twente als zivilen Verkehrsflughafen in Betrieb zu nehmen. „Ein weiterer Flughafen in unmittelbarer Nachbarschaft bringt den Bürgern keinen Zugewinn an Mobilität“, so Gabriela König, verkehrs- und tourismuspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Niedersächsischen Landtag. Vielmehr bedeute der Betrieb eines Flughafens in Twente eine erhöhte Lärmbelästigung für die Grafschaft Bentheim. „Die Menschen in der Region befürchten zu Recht ein Absinken der Lebensqualität und einen Wertverlust für ihre Häuser“, so König weiter. Zudem lebten dort viele Menschen vom Tourismus und hätten Angst vor rückläufigen Besucherzahlen und den damit verbundenen Einnahmeeinbußen.
Auch aus wirtschaftlicher Sicht halten die Vertreter aus Wirtschaft und Politik die Inbetriebnahme des Flughafens für nicht sinnvoll. „Diese unsinnige Konkurrenz zwischen FMO und Twente bedeutet einen mit Steuergeldern subventionierten finanzierten Wettbewerb, den niemand gewinnen kann und der letztlich der ganzen Region großen nachhaltigen Schaden zufügen würde“, bringt es König auf den Punkt.
Daher plädieren die Abgeordneten aus NRW und Niedersachsen einstimmig dafür, die Niederländer über eine größere Beteiligung am FMO mit ins Boot zu nehmen und so der gesamten Bevölkerung grenzüberschreitend die bestmögliche Verkehrsinfrastruktur anzubieten.





















