(openPR) Aktion Zivilcourage e.V. bereitet deutsch-israelischen Jugendaustausche vor
Auf Einladung der Jerusalem Foundation nahmen die Aktion Zivilcourage e.V. am Donnerstag am zweiten deutschlandweiten Bürgermeistertreffen, im Roten Rathaus in Berlin, teil.
Neben Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern aus ganz Deutschland kamen weiter SpitzenvertreterInnen aus Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik, der EU, sowie aus Gesellschaft, Sport und Kultur der Einladung nach. Offiziell eröffnet wurde das Treffen von Frau Staatssekretärin Monika Helbig. Als Bevollmächtigte des Landes Berlin beim Bund, Europabeauftragte und Beauftragte für Bürgerschaftliches Engagement sprach sie in Anwesenheit S. E., des Israelischen Botschafters Yoram Ben-Zeev ein Grußwort.
Ansprachen von DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger, der Zentralratspräsidentin Dr. h. c. Charlotte Knobloch und dem Ministerpräsident a.D. Dr. h. c. Erwin Teufel schlossen sich an. Außerdem berichtete der Potsdamer Oberbürgermeister Jann Jakobs über die Eindrücke einer Reise nach Israel, in deren Rahmen er auch die Jerusalem Foundation besuchte.
Die Vertreter der Aktion Zivilcourrage e.V. nutzten die Gelegenheit um für Ihrer, u.a. gemeinsam mit der Jerusalem Foundation, geplante deutsch-israelischen Jugendaustausch, weiter Absprachen zu treffen und bestehende Kontakte auszubauen.
2010 plant die Aktion Zivilcourage e.V., die Jerusalem Foundation, gemeinsam mit den Stadtverwaltungen Pirna und Jerusalem, einen wechselseitigen Fachkräfteaustausch. 2011 sollen Austausche von jungen Menschen der jeweiligen Regionen folgen.
Die Jerusalem Foundation www.jerusalemfoundation.org ist eine gemeinnützige, unabhängige und überparteiliche Stiftung, 1966 gegründet vom legendären Jerusalemer Bürgermeister Teddy Kollek (1911-2007). Mit ihr erbaute er das Moderne Jerusalem. Seit mehr als vier Jahrzehnten realisiert die Jerusalem Foundation Projekte zum Wohl aller Bewohner der Stadt – unabhängig von Religionszugehörigkeit und Herkunft.
Aktion Zivilcourage e.V.
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Über das Unternehmen
Die Aktion Zivilcourage versteht sich als überparteiliches Bündnis. Der Verein setzt sich aktiv und positiv für die Stärkung von Demokratie, Offenheit, Zivilcourage, Toleranz und Vielfalt ein. Gleichermaßen engagieren wir uns für die Zurückdrängung von Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Diskriminierung, Rassismus und Gewalt, mit Fokus auf den Landkreis Sächsische Schweiz - Osterzgebirge.
Unser Handeln zielt darauf ab, Perspektiven für gesellschaftliches Engagement bei allen Bürgerinnen und Bürgern zu eröffnen und Demokratie somit erlebbar zu machen. Wir geben Räume für Selbstverwirklichung, animieren und unterstützen Bürgerinnen und Bürger, ihre Verantwortung wahrzunehmen und Zivilcourage zu zeigen. Dabei setzen wir Schwerpunkte auf die Zielgruppen junger Menschen und die mit ihnen in Beziehung stehenden Multiplikatorinnen und Multiplikatoren.
Wir lassen uns von dem Grundprinzip leiten, dass sich eine lebendige und stabile Demokratie durch selbstbewusste und aktive BürgerInnen auszeichnet, die andere BürgerInnen unabhängig von ihrer sozialen und kulturellen Herkunft, ihrem Geschlecht und ihrer Religion als gleichwertig anerkennen. Wir möchten Bürgerinnen und Bürger dazu ermutigen, Verantwortung für die friedliche Gestaltung ihrer sozialen Umwelt zu übernehmen und Probleme anzusprechen, um diese in gemeinsamer, fairer Auseinandersetzung und gemeinsamen Handeln zu lösen. Wir wollen mit unserer Arbeit die Verbundenheit der Menschen mit der Region Sächsische Schweiz-Osterzgebirge stärken.
Unser Handeln wir geleitet von der festen Überzeugung, dass der Dialog eine wichtige Grundvoraussetzung für das gemeinsame Erreichen unserer Ziele ist. Durch eine breite, offene, partnerschaftliche und kontinuierliche Vernetzung von Initiativen, Vereinen, Behörden, Kirchen und allen demokratisch gesinnten gesellschaftlichen Akteuren sichern wir eine nachhaltige Wirkung unserer Arbeit vor Ort und sind kompetenter Ansprechpartner.
Nicht zuletzt sind wir uns der Tatsache bewusst, dass das Engagement jedes einzelnen Menschen für unsere Demokratie nur durch motivierende und positive Erlebnisse im Umgang mit selbiger erlangt werden kann. Denn unsere Vergangenheit können wir nicht ändern, aber für die aktive und positive Gestaltung unserer demokratischen Zukunft übernehmen wir gemeinsam Verantwortung.