(openPR) Unter dem Titel »Haltung bewahren« zeigt die Galerie am Gendarmenmarkt (Berlin) vom 27. November 2009 bis zum 23. Januar 2010 Arbeiten der Bildhauerin Usanne Rast.
Vernissage der Ausstellung ist am Donnerstag, dem 26. November 2009 um 19 Uhr
Susanne Rast ist 1962 in Rostock geboren. Von 1980 bis 1981 absolviert sie eine Töpferlehre in Ahrenshoop. Anschließend beginnt sie das Studium der Bildhauerei an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee bei Prof. Jo Jastram, bei Rolf Biebl und bei Prof. Eberhart Bachmann, das sie 1986 mit dem Diplom abschließt. 1989 beendet Susanne Rast eine dreijährige Aspirantur bei Prof. Bachmann mit dem Magister Artium. Von 1986 bis 1989 ist sie Lehrbeauftragte an der Abendschule der Kunsthochschule Berlin-Weißensee im Fachbereich Bildhauerei. 1990 gründet sie die private Kunstschule »Kontrapunkt«. Seit 1986 arbeitet Susanne Rast als freischaffende Bildhauerin und nimmt an nationalen und internationalen Ausstellungen sowie Symposien teil. Seit 2001 arbeitet sie mit der Galerie Norbert Blaeser, Steffeln in der Vulkaneifel, zusammen. 2002 erhält Susanne Rast den Karlheinz-Goedtke-Kunstpreis des Herzogtums Lauenburg, verbunden mit einer Ausstellung im Kreismuseum Lauenburg. 2005 gründet sie die Künstlergruppe Marfa.
Ausstellungen hatte Susanne Rast seit 1986 in Paris, Berlin, Amsterdam, Madrid, New York, Chicago, Kopenhagen, Ribnitz-Damgarten, Ahrenshoop, Schwerin, München, Ratzeburg, Steffeln, Wernigerode, Wustrow und Karlsruhe.
Arbeiten im öffentlichen Raum von Susanne Rast befinden sich in Rostock, Stralsund, Katzow, Gütersloh, Müggenwalde, Wustrow und Berlin.
Dr. Wilfried Karger
Galerist
Taubenstraße 20
10117 Berlin
Telefon 0[049]30 20648417
Telefax 0[049]30 20648418
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Internet
www.galerie-am-gendarmenmarkt.com
Über das Unternehmen
Die Galerie
Am 1. Dezember 2004 eröffnete die Galerie am Gendarmenmarkt in der Taubenstraße 20, unmittelbar am beeindruckenden historischen Architekturensemble in Berlins Mitte ihre erste Ausstellung.
Ihr Schwerpunkt ist die figürliche Skulptur, die in der Kunstgeschichte Berlins seit dem 19. Jahrhundert eigentlich eine hervorragende Rolle gespielt hat, wogegen sie heute im aktuellen Kunstgeschehen eher stiefmütterlich behandelt wird.
Die Galerie am Gendarmenmarkt knüpft an eine bedeutende künstlerische Tradition der Stadt an, an die »Berliner Bildhauerschule des 19 Jahrhunderts«, die bis in die erste Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts mit ihrem Bemühen um die Gestaltung der menschlichen Figur in der Plastik hinein wirkte.
Die Berliner Bildhauerschule ist eine Kunstrichtung der realistischen und naturalistischen Porträt- und Denkmalskunst im 19. Jahrhundert, der etwa 400 Bildhauer angehörten.
Hier knüpft die Galerie am Gendarmenmarkt an: Werke bedeutender Bildhauer, die sich innerhalb der vielfältigen Möglichkeiten plastischen Gestaltens im 20. Jahrhunderts – wie Kubismus, Assemblage, Kinetik usw. – und besonders entgegen der Vorherrschaft des Abstraktionismus auf dem westeuropäischen Kunstmarkt nach 1945 der menschlichen Figur verschrieben haben, wie Theo Balden (1904–1995), Heinrich Drake (1903–1994), Fritz Cremer (1906–1993), René Graetz (1908–1974), Waldemar Grzimek (1918–1984), Ludwig Kasper (1893–1945), Gerhard Marcks (1889–1991), Gustav Seitz (1906–1969) und Hans Wimmer (1907–1989), sind im Bestand der Galerie bzw. Bestandteil ihrer Ausstellungstätigkeit.
Es folgt die Generation, zu der die Bildhauer Joachim Dunkel, Wieland Förster, Gerd Jaeger, Richard Heß, Sabina Grzimek, Ingeborg Hunzinger, Waldemar Otto und Karl-Heinz Krause gehören, die sich weiterhin der menschlichen Figur widmen.
In der neuen Ausstellungsreihe »Junge BildhauerInnen« beginnt die Galerie im Jahr 2008 die jüngste Generation figürlicher Bildhauerei in Berlin vorzustellen. Die Reihe beginnt mit Plastiken, Reliefs und Zeichnungen von Sarah Esser, einer Absolventin der Kunsthochschule Berlin-Weißensee.
Das Bemühen um das Menschenbild vereint die Galerie am Gendarmenmarkt mit den Traditionen der Berliner Bildhauerschule über alle unterschiedlichen Richtungen hinweg.
Daneben widmet sich die Galerie am Gendarmenmarkt auch der Malerei jener Generation, die zunächst in der Zeit des Nationalsozialismus in die Emigration getrieben wurde und danach, entweder aufgrund der Formalismusdebatte im Osten oder wegen des entgegengesetzten Diktats der Gegenstandslosigkeit im Westen Deutschlands, nicht die ihrem künstlerischen Rang entsprechende Würdigung erfahren hat.
Ausstellungen und Werke der Maler Hermann Bachmann (1922-1995), Charles Crodel (1894–1973), Albert Hennig (1907–1098) und Carl Marx (1911–1991) stehen für diese ›verlorene‹ Generation.
Während Galerien naturgemäß auf neueste Tendenzen künstlerischer Leistungen setzen, diese erfassen und vorausschauend fördern, orientiert sich die Galerie am Gendarmenmarkt seit ihrer Gründung sowohl in der Bildhauerei als auch in der Malerei insbesondere auf die Bewahrung zeitloser, überkommener Qualitätsmaßstäbe in der bildenden Kunst des zwanzigsten Jahrhunderts, auf dass diese verdienter Maßen im Blickfeld bleiben und nicht verloren gehen, auf dass jenes, was von künstlerischem Rang ist, sich behauptet gegenüber aktuellen Tendenzen einer sich im Vormarsch befindenden Eventkultur.
Ergänzt wird der Bestand der Galerie durch Werke weiterer Künstler, wie beispielsweise Manfred Butzmann, Sabine Heller, Friedrich B. Henkel, Horst Janssen (1929-1995), Wolfgang Mattheuer (1927-2002), Kerstin Seltmann, Ursula Strozynki oder Veronika Wagner.
Internet
www.galerie-am-gendarmenmarkt.com
Die PR-Beratung
Dr. Hermann Büchner berät die Galerie in Fragen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und realisiert den Internet-Auftritt. Seine Kompetenz als ›gelernter‹ Kunsthistoriker und langjährige Erfahrungen in verschiedenen Bereichen der Kunstvermittlung kommen ihm dabei besonders zugute. PR + WEB-DESIGN wurde 2002 gegründet und nimmt neben Aufgaben der Öffentlichkeitsarbeit vor allem Aufträge zur Gestaltung und Betreuung von Internet-Auftritten im Bereich Kunst und Kultur wahr. Zu den Kunden zählen bildende Künstler, Galerien, Kunsthandlungen und Kunstvereine, Rechtsanwälte und freie Autoren.
Internet
www.pr-und-web-design.de