(openPR) LEIPZIG (Ceto).- Auch in dieser Woche gelang es den Rohölnotierungen an den Warenterminbörsen in London und New York nicht, eine klare Richtung einzuschlagen. Immer wieder prallten die Kontrakte an der 80 Dollar-Marke nach unten ab. Gleichzeitig schafften sie es jedoch auch nicht, sich deutlich und nachhaltig nach unten abzusetzen, wodurch sich ein Auf und Ab im Wechsel einstellte. Erst am Donnerstagabend verloren die Notierungen um 2,7 Prozentpunkte an Boden und fielen auf 77,50 Dollar pro Barrel ab. Ebenfalls abwärts ging es im Verlauf des Freitag.
Dahinter standen zum einen sinkende Aktienmärkte und ein festerer Dollarkurs.
Insgesamt liegen die Preise, gerade im Vergleich zum Jahresbeginn, auf einem höheren Niveau und auch wenn Marktanalysten immer wieder von kurzfristig sinkenden Prognosen ausgehen scheinen die Spekulationen und die optimistische Stimmung am Markt auch weiterhin die fundamentalen Marktdaten zu überwiegen. So ist zum Beispiel die weltweite Ölnachfrage in Zeiten der Wirtschaftskrise drastisch gesunken.
In der Bundesrepublik legten die Heizölpreise in der 47. Kalenderwoche in der zweiten Wochenhälfte zunächst wieder etwas zu, fielen aber vor dem Wochenende wieder ab, so dass der Anstieg der letzten Tage im Vergleich zum Montag fast vollständig ausgeglichen wurde. Im Bundesdurchschnitt befinden sich die Bezugskosten bei Abnahme einer 3000 Literpartie somit nun wieder etwas unterhalb der Marke von 58 Euro nahe dem bisherigen Monatspreistief. Dabei lohnt sich wieder einmal ein Blick auf den Vorjahresvergleich: Hier liegt das aktuelle Preisniveau im bisherigen Durchschnitt fast acht Euro unter den Preisen vom November des Vorjahres. Nach wie vor also eine günstige Gelegenheit, um die eigenen Bestände aufzufüllen.
Die Entwicklung der einheimischen Heizöl-Endverbraucherpreise im Bundesdurchschnitt und in den einzelnen Bundesländern zeigen die Grafiken auf dem Energieportal www.brennstoffspiegel.de in der Rubrik Marktdaten. Regionale Abweichungen sind marktbedingt jederzeit möglich.
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