(openPR) Das behauptet jedanfalls Ellen Eggers, Kölner Ernährungsberaterin, Ess-Coach und Buchautorin. Am 15.10.2009 hielt sie zusammen mit Projekt-Coach Angelika Röthgen vor ca. 40 Gästen in einem grossen Kölner Hotel direkt am Rhein einen Vortrag mit dem Thema „Gesunde Ernährung“.
Die einleitende Befragung der Gäste zeigte, dass sich alle Anwesenden Gedanken über gesunde Ernährung machen und es für wichtig halten, sich gesund zu ernähren. Bei der Frage, wer sich richtig sicher fühlt in Sachen Ernährung und vollauf zufrieden ist mit seinen Essgewohnheiten, meldeten sich nur drei Personen, eine davon eher zögerlich.
Frau Eggers begann den Vortrag mit der Aufzählung der gängigsten „Regeln“ in Sachen gesunde Ernährung (viel Wasser, wenig Zucker, viel Obst und Gemüse, wenig - und nur das richtige - Fett etc. etc.). Sie hob heraus, dass sich viele dieser „Regeln“ nicht miteinander vereinbaren lassen. „Wie kann man 5 Mal Obst und Gemüse täglich zu sich nehmen und gleichzeitig mindestens 4 Stunden Pause dazwischen einhalten – und womöglich auch noch das letzte Essen spätestens um 19 Uhr zu sich nehmen?“ Auch die Relativität der wissenschaftlichen Erkenntnisse wurde am Beispiel von Kaffee angesprochen – war er bis vor kurzem noch u.a. als „Wasseraustreiber“ verpönt, so schadet er jetzt plötzlich doch nicht. "Wem und was kann ich wirklich glauben? Was ist denn nun wirklich richtig?" sind laut Frau Eggers häufig gestellte Fragen ihrer Klientinnen und Klienten.
Die üblichen Ernährungsratschläge führen, so Frau Eggers, eher zu Unsicherheit und Verwirrung – und damit zu Gesundheits-Stress. Zudem übten sie einen enormen Druck auf gesundheitsbewusste Menschen aus, da sie oft mit drohend erhobenen Zeigefinger gesprochen würden: „Wer sie nicht befolgt, wird dick oder krank oder beides!“ Dieser Druck, sagt Frau Eggers, verstärke den Stress, den die meisten Menschen beim Thema gesunde Ernährung erleben, da fast jeder, der versucht, alle Ratschläge zu befolgen, unweigerlich scheitere: „Die Ratschläge der Ernährungsexperten stehen zusätzlich auch noch in krassem Gegensatz zu den meisten Werbebotschaften in den Medien, die treffsicher und psychologisch ausgeklügelt unsere menschlichen Bedürfnisse nach Belohnung, Lebensfreude, Trost, Geselligkeit etc. antriggern und damit Kauf- und Essimpulse auslösen“, konstatiert sie. Bei der Frage an die Gäste, ob ihnen das schlechte Gewissen wegen des eigenen Essverhaltens wohlbekannt sei, hoben bis auf drei alle Teilnehmer die Hand. Frau Eggers führte aus, dass leicht nachzuvollziehen sei, dass Stress, Verwirrung und schlechtes Gewissen ein gestörtes Verhältnis zum Essen auslösen.
Die Herausforderung sei doch, wie - unter diesen Umständen und mit all dem Wissen, über das wir verfügen - überhaupt eine Ernährungsweise gefunden werden kann, mit der man sich gesund, fit und vital fühlt: Eben ohne schlechtes Gewissen und mit möglichst wenig Stress. Frau Eggers stellte dann einen Kerngedanken der von ihr entwickelten Alpha-Swing-Methode als Lösungsmöglichkeit vor:
Statt der kategorischen Einteilung in mehr oder weniger wertvolle oder wertlose Lebensmittel äusserte provokativ die These, dass es das gesunde Lebensmittel per se überhaupt nicht gebe: „Die Gesundheit steckt nicht im Apfel oder in der Möhre!“. Sie definiert gesunde Ernährung so: ‚Gesund ernähre ich mich dann, wenn ich esse, was ich mag, was ich gut vertrage, was mein Körper gut verwerten kann und womit ich mich fit und vital fühle - den ganzen Tag und in jeder Situation.’ Es gehe nicht um noch mehr Wissen zum Thema Ernährung, sagte sie, sondern darum heraus zu finden, welches Essen zu jeder einzelnen Person und zu jeder einzelnen Situation ‚passt’.
Ihre Empfehlung an die Gäste: Für sich selbst eruieren, welcher ‚Esstyp’ man sei, schliesslich seien nicht nur die Geschmäcker verschieden, sondern ebenso auch die Verträglichkeiten („Was und Wieviel bekommt mir Wann am besten?“). Ausserdem wies sie darauf hin, dass beim Essen oft vergessen wird, die jeweilige Situation zu berücksichtigen: „Vor und nach nach einer ausgedehnten Wanderung braucht der Mensch etwas anderes als vor und nach einem Büro-Arbeitstag“). Ellen Eggers und Frau Röthgen machten den Vorschlag, statt der Suche nach noch mehr generellen Regeln ganz individuell „nach innen“ und konkret in die eigenen Lebenssituationen zu schauen. Praktische Hilfe beim „Umdenken“ gaben sie mit den folgenden Fragen, die sie den Anwesenden für jede Situation empfahlen, in der es darum geht, Speisen oder Lebensmittel auszuwählen:
1.) Sieht es gut aus und spricht es mich an?
2.) Habe ich jetzt richtig Lust darauf?
3.) Wird es mir gut schmecken?
4.) Wird es mir gut tun?
Ellen Eggers’ Fazit war: „Aus meiner langjährigen Erfahrung kann ich mit voller Überzeugung sagen: Wenn man diese Art zu essen anwendet und verinnerlicht, dann ist DAS die beste Garantie dafür, dass man sich ohne Stress gesund ernährt und sich fit und vital fühlt.“
Mit diesem Einstiegsgedanken in die Alpha-Swing-Methode® endete der Vortrag.
Eine kostenlose Einführung in diese neuartige Methode ist als E-Mail-Kurs abrufbar unter www.alpha-swing-methode.de
Ein weiterer Hintergrund für Interessierte ist das Buch von Ellen Eggers, „Das Schweigen der Lämmlein – So zähmen Sie die inneren Stimmen, die Sie zum Essen verführen“, erschienen im Mosaik-Verlag bei Goldmann






