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Fünfparteiensystem - Mehr Zustimmung als Ablehnung

19.10.200917:08 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Fast die Hälfte der Bundesbürger erwartet weitere Schwächung der großen Volksparteien

Die Bundesbürger verfolgen die politische Entwicklung Deutschlands zu einem Fünfparteiensystem mit gemischten Gefühlen. Insgesamt überwiegen aber Zustimmung und Interesse. Gleichzeitig erwarten viele, dass die traditionellen Volksparteien bei zukünftigen Wahlen noch schwächer abschneiden werden. Fast jeder zweite Bundesbürger bezeichnet sich zudem mittlerweile selbst als Wechselwähler innerhalb oder zwischen den klassischen politischen Lagern.



Dies zeigt eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov. 1.000 Bundesbürger ab 16 Jahren wurden repräsentativ im YouGov Panel Deutschland befragt.

Demnach beurteilen 36 Prozent die Entwicklung der politischen Landschaft zu einem Fünfparteiensystem mit neuen Möglichkeiten und Notwendigkeiten der Koalitionsbildung eher positiv, 32 Prozent neutral und 29 Prozent eher negativ; die restlichen drei Prozent trauen sich noch kein Urteil zu. Vergleichsweise kritischer als im Osten wird die mittlerweile zementierte Veränderung der Parteienlandschaft in Westdeutschland betrachtet (negativ: 30% vs. 23%).

Eine sich auch zukünftig fortsetzende Schwächung der etablierten großen Volksparteien CDU/CSU und SPD erwarten 43 Prozent der Bundesbürger. Lediglich 10 Prozent glauben hingegen, dass sich diese aus ihrem Tief befreien und noch einmal zu alter Stärke zurückfinden können; 40 Prozent erwarten ein Einpendeln auf dem derzeitigen Niveau. An ein dauerhaftes „Ende“ der Zeit der großen Volksparteien glauben insbesondere die Wähler der Grünen (59%) und der Linkspartei (63%).

Nur noch 48 Prozent der Bundesbürger betrachten sich als Stammwähler einer Partei

Gleichzeitig steigt die Zahl der wechselbereiten Wähler: Insgesamt rechnet sich aktuell nur noch knapp jeder zweite Bundesbürger (48%) zur Stammwählerschaft einer einzelnen Partei. Rund jeder Vierte (26%) hat bei vergangenen Wahlen hingegen bereits innerhalb eines politischen Lagers gewechselt, fast jeder Fünfte (19%) auch bereits zwischen den Lagern. Weitere sechs Prozent geben an, sie seien nur Gelegenheitswähler und ein Prozent überzeugte Nichtwähler.

Bei den bis 30-Jährigen liegt der Anteil der Stammwähler der Parteien sogar nur noch bei rund 30 Prozent, bei den über 50-Jährigen immerhin noch bei 57 Prozent. Über den vergleichsweise höchsten Anteil an Stammwählern in ihrer derzeitigen Wählerschaft verfügt aktuell die CDU/CSU (63%), gefolgt von der SPD (54%). Die Wähler der anderen größeren politischen Parteien bezeichnen sich nur zu etwa einem Drittel als Stammwähler. Einen besonders hohen Anteil an auch zwischen verschiedenen politischen Lagern wechselbereiten Wählern weisen die Grünen (27%) und die Linkspartei (29%) sowie nicht zuletzt die sonstigen kleineren Parteien (39%) auf (Bevölkerungsdurchschnitt: 19%).

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