(openPR) Stresemann Stiftung widerlegt die angebliche unbegründete Angst der Deutschen vor dem Islam
Berlin/Jena, 17. Juli 2012 – Der Begriff der »Islamophobie« wird von islamischen Lobbyisten und der sogenannten Vorurteilsforschung häufig verwendet, um jegliche Kritik am Islam zu diffamieren. Doch wissenschaftliche Umfragen zeigen, dass die notwendigen Bedingungen für »Islamophobie« im Sinne einer unbegründeten Angst oder allgemeinen Ablehnung in der deutschen Bevölkerung nicht vorliegen.
„Der Islam wird zwar von bis zu drei Vierteln der Deutschen abgelehnt, aber die Befragten nennen dafür explizite Gründe“, erläuterte Felix Strüning, Geschäftsführer der STRESEMANN STIFTUNG. „Sachliche Kritik an der Ideologie wird offensichtlich unabhängig von den jeweiligen Vorurteilen der Befragten geäußert und bezieht sich nicht auf Muslime als Gläubige.“
Ferner werde aus Umfragen deutlich, dass offen islamfeindliche Handlungen nur sehr geringe Zustimmung in der einheimischen Bevölkerung finden. „Insgesamt kann also nicht von einer Phobie gesprochen werden, vielmehr handelt es sich um die Ablehnung bestimmter ideologischer Merkmale oder Verhaltensweisen, die mit dem Islam assoziiert oder auf ihn zurückgeführt werden“, schlussfolgerte Strüning. »Islamophobie« könne damit letztlich nur als unsachlicher und polemischer Kampfbegriff gewertet werden.
Die STRESEMANN STIFTUNG hatte Langzeitstudien zur sogenannten Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit (GMF-Survey) und andere Umfragen zusammengefasst und diese Erkenntnisse in einem Diskussions-Papier veröffentlicht. Die Ergebnisse wurden vergangene Woche auf einer Konferenz der International Civil Liberties Alliance (ICLA) im Europäischen Parlament in Brüssel vorgestellt.
Das Diskussionspapier ist online auf Deutsch und Englisch verfügbar: http://www.stresemann-stiftung.de/islamophobie










