openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Nach der ersten Temposünde wird es für Raser kritischer

30.09.200910:21 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) (Düsseldorf/Frankfurt, 30. September 2009) Wer als Fahrzeugführer mit mindestens 26 km/h zu viel auf dem Tacho erwischt wird, handelt sich zwar eine deftige Knolle und drei Punkte im Verkehrszentralregister in Flensburg ein, bleibt von einem Fahrverbot jedoch verschont. Häufig wird allerdings vergessen, dass Betroffene nach einem solchen Tempoverstoß vorerst auf Bewährung fahren. Darauf weist das Verkehrsrechtsportal straffrei-mobil.de hin.

Generell gilt: Wer mit einer Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als 26 km/h ertappt wurde, fährt ab Rechtskraft der Entscheidung, die wegen des aktuellen Verstoßes ergeht, ein Jahr lang quasi auf Bewährung. Wird in dieser Zeit erneut ein Geschwindigkeitsverstoß in der Größenordnung von 26 km/h und mehr festgestellt, ist der Führerschein wegen „beharrlicher Pflichtverletzung“ für einen Monat weg – auch wenn der erneute Geschwindigkeitsverstoß für sich betrachtet laut Bußgeldkatalog nicht mit einem Fahrverbot sanktioniert wird. Der Grund für diesen gesetzlichen Denkzettel in Form eines Fahrverbotes liegt nicht in der besonderen Gefährlichkeit einer drastischen Geschwindigkeitsübertretung, sondern in der Beharrlichkeit, mit der man sich mehrfach über Geschwindigkeitsanordnungen hinweggesetzt hat.

Ertappte Temposünder müssen sich außerdem davor in Acht nehmen, besonders schnell wieder rückfällig zu werden. Denn dann muss sogar bei Verstößen unterhalb der 26-km/h-Grenze um den Führerschein gebangt werden. So hat das Oberlandesgericht (OLG) Bamberg einen Autofahrer wegen „beharrlicher Pflichtverletzung“ mit einem Fahrverbot belegt, der beim zweiten Mal nur 25 km/h zu schnell war (Az: 3 Ss, OWi 422/2007). Die Tücke für diesen Fahrer: Zwei weitere erhebliche Verstöße lagen erst elf bzw. knapp zwölf Monate zurück. Als erheblich werden dabei alle Verstöße betrachtet, die mit einem Bußgeld von mehr als 35 Euro geahndet werden. So können also bereits mehrere Geschwindigkeitsverstöße unterhalb der 26-km/h-Grenze zu einem Fahrverbot führen, wenn sie kurz hintereinander folgen.
Infos: www.straffrei-mobil.de

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 355191
 138

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Nach der ersten Temposünde wird es für Raser kritischer“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von straffrei-mobil.de

Fehler im Bußgeldbescheid schützt nicht unbedingt vor Strafe
Fehler im Bußgeldbescheid schützt nicht unbedingt vor Strafe
(Düsseldorf/Frankfurt, 28. April 2010) Bei falschen Angaben in einem Bußgeldbescheid, etwa zum Tatort oder zur Person, kann es sich für den betroffenen Fahrer lohnen, dagegen anzugehen. Doch nicht längst jeder Fehler schützt vor einer Strafe. Darauf weist das Verkehrsrechtsportal straffrei-mobil.de hin. „Bestehen Mängel in der Bezeichnung der Person des Angeschuldigten, kommt es darauf an, ob trotz der Fehler die Identität des Betroffenen einwandfrei festgestellt werden kann“, erklärt Uwe Lenhart, Fachanwalt für Verkehrsrecht und Mitbetreiber…
Schutzbehauptungen schützen meist nicht vor einer Strafe
Schutzbehauptungen schützen meist nicht vor einer Strafe
(Düsseldorf/Frankfurt, 21. April 2010) Bei einer schwierigen Beweislage neigen Verkehrssünder leicht dazu, sich innerlich auf den Grundsatz „Im Zweifel für den Angeklagten“ oder ein folgenloses Patt nach dem Motto „Aussage gegen Aussage“ einzustellen. Allzu schnell wird dabei vergessen, dass letztlich der Richter entscheidet, wem er glaubt, warnt das Verkehrsrechtsportal straffrei-mobil.de. Sich in einer solchen Situation falsch zu verhalten, kann unangenehme Folgen haben. So begann der Albtraum eines Porsche-Fahrers, als er mit seiner Frau …

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Wegen Rodungen im Hambacher Forst: Laschet überlässt NRW EinbrecherbandenBild: Wegen Rodungen im Hambacher Forst: Laschet überlässt NRW Einbrecherbanden
Wegen Rodungen im Hambacher Forst: Laschet überlässt NRW Einbrecherbanden
… sofern die Lage in Hambach dies erlaubt. Die Präsenz im Rodungsgebiet habe “grundsätzlich Vorrang”. Bis Jahresende werden somit alle Schwerpunktaktionen, etwa gegen Raser oder Einbrecher, ausgesetzt. Auch besteht für die überlastete Polizei Urlaubssperre, Weiterbildung wird ausgesetzt. „Die Regierung Laschet macht damit deutlich, wo ihre politischen …
Bild: Radarfallen in Deutschland: Seit 60 Jahren Rasern auf der SpurBild: Radarfallen in Deutschland: Seit 60 Jahren Rasern auf der Spur
Radarfallen in Deutschland: Seit 60 Jahren Rasern auf der Spur
… zu schicken.“ Ein Auto rast an einem Streifenwagen vorbei, Polizisten nehmen die Verfolgung auf und filmen dabei das eigene Tacho. Eine komplizierte und ineffiziente Prozedur um Temposünder zu erwischen, doch Mitte der fünfziger Jahre das einzige Mittel. Bei damals ungefähr 13.000 Verkehrstoten pro Jahr musste der Staat handeln. Zum Vergleich: 2016 verloren …
Bild: Österreich - Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen (BEV) erteilt Zulassung für stationäres PoliScanspeedBild: Österreich - Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen (BEV) erteilt Zulassung für stationäres PoliScanspeed
Österreich - Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen (BEV) erteilt Zulassung für stationäres PoliScanspeed
… Standortes durch die BEV erforderlich. Damit erhöht sich die Flexibilität insbesondere im Rahmen von Baustellenüberwachungen auf Autobahnen. Handhabe gegen ausländische Raser: Bislang kommt im stationären Betrieb landesweit Messtechnologie zum Einsatz, die lediglich abfließenden Verkehr kontrolliert. Fotografiert wird dabei die Fahrzeug-Rückseite. Das hat …
Bild: Autofahrer in der Rolle des VerkehrsministersBild: Autofahrer in der Rolle des Verkehrsministers
Autofahrer in der Rolle des Verkehrsministers
… die Autofahrer zu verschiedenen Delikten, so gibt es meistens keinen Konsens über das angemessene Strafmaß. Eine recht hohe Übereinstimmung gibt es lediglich darüber, dass Raser hart bestraft werden sollen. Bereits in der letzten Ausgabe des TEMA DES MONATS wurde berichtet, dass die ab 2013 geplante, grundlegende Reform der Flensburger Verkehrssünderkartei …
Bild: LIDAR-basierte Geschwindigkeitsmessung erwischt mehr RaserBild: LIDAR-basierte Geschwindigkeitsmessung erwischt mehr Raser
LIDAR-basierte Geschwindigkeitsmessung erwischt mehr Raser
… PoliScanspeed-Anwender weltweit vermelden überzeugende Ergebnisse durch den Einsatz des laserbasierten Systems zur Geschwindigkeitsmessung von VITRONIC. Dank der modernen Technologie werden deutlich mehr Raser erwischt als mit konventioneller Technik. Im saudi-arabischen Riad ging 2010 mit dem Einsatz von PoliScanspeed innerhalb von nur vier Monaten die Zahl …
Bild: PoliScanspeed-Kamera blitzt 20.000 Verkehrssünder in fünf TagenBild: PoliScanspeed-Kamera blitzt 20.000 Verkehrssünder in fünf Tagen
PoliScanspeed-Kamera blitzt 20.000 Verkehrssünder in fünf Tagen
… in Betrieb, liefert ein PoliScanspeed-Geschwindigkeitsmesssystem in Australien gerade überzeugende Ergebnisse: In nur fünf Tagen erwischte das System von Bildverarbeitungsspezialist VITRONIC 20.000 Raser – obwohl die Installation des Systems publik gemacht wurde. Das australische Webportal „Perth Now“ zitiert Polizeiminister Rob Johnson: “Wenn man innerhalb …
Auf Autobahnen stören Mittelspurfahrer am meisten
Auf Autobahnen stören Mittelspurfahrer am meisten
… am meisten stört. Nicht die Baustellen oder Wohnmobile auf Autobahnen nerven am meisten. 35 Prozent der Befragten meinten, dass "Mittelspurfahrer" am lästigsten sind. "Raser und Drängler" antworteten nur 24 Prozent der Befragten. "Gefährlich überholende LKW" meinten 18 Prozent und "Autofahrer, die das Reißverschlussverfahren nicht beherrschen" sagen …
Bild: VINTEC Award 2010 für Feldberggemeinde: Schmitten reduziert erfolgreich Lärmbelastung durch MotorräderBild: VINTEC Award 2010 für Feldberggemeinde: Schmitten reduziert erfolgreich Lärmbelastung durch Motorräder
VINTEC Award 2010 für Feldberggemeinde: Schmitten reduziert erfolgreich Lärmbelastung durch Motorräder
… festinstallierte Geschwindigkeitsmesssystem PoliScan speed, das Motorräder von vorne und von hinten fotografiert. Ziel ist es, durch die Installation der Blitzanlagen die hohe Lärmbelastung durch Raser zu senken und die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Die Messsysteme der Firma VITRONIC sind an zwei Standorten fest installiert. Das Besondere: Statt nur einer …
Bild: Radarfallen in Deutschland: Seit 60 Jahren Rasern auf der SpurBild: Radarfallen in Deutschland: Seit 60 Jahren Rasern auf der Spur
Radarfallen in Deutschland: Seit 60 Jahren Rasern auf der Spur
… zu schicken.“ Ein Auto rast an einem Streifenwagen vorbei, Polizisten nehmen die Verfolgung auf und filmen dabei das eigene Tacho. Eine komplizierte und ineffiziente Prozedur um Temposünder zu erwischen, doch Mitte der fünfziger Jahre das einzige Mittel. Bei damals ungefähr 13.000 Verkehrstoten pro Jahr musste der Staat handeln. Zum Vergleich: 2016 verloren …
Bild: Höheres Bußgeld statt FahrverbotBild: Höheres Bußgeld statt Fahrverbot
Höheres Bußgeld statt Fahrverbot
… angewiesen sind. „Doch im Einzelfall kann gegebenenfalls das Fahrverbot vermieden werden“, so Roland Fritzsch. Die Chancen steigen, wenn der Betroffene bislang nicht als notorischer Raser aufgefallen ist und auch darüber hinaus keine Punkte in der Verkehrssünderkartei in Flensburg hat. Darüber hinaus sollten weitere besondere Umstände gegeben sein, wie …
Sie lesen gerade: Nach der ersten Temposünde wird es für Raser kritischer