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LIDAR-basierte Geschwindigkeitsmessung erwischt mehr Raser

29.06.201116:50 UhrTourismus, Auto & Verkehr
Bild: LIDAR-basierte Geschwindigkeitsmessung erwischt mehr Raser
PoliScanspeed sorgt auch in Riad für mehr Verkehrssicherheit
PoliScanspeed sorgt auch in Riad für mehr Verkehrssicherheit

(openPR) Wiesbaden. PoliScanspeed-Anwender weltweit vermelden überzeugende Ergebnisse durch den Einsatz des laserbasierten Systems zur Geschwindigkeitsmessung von VITRONIC. Dank der modernen Technologie werden deutlich mehr Raser erwischt als mit konventioneller Technik.



Im saudi-arabischen Riad ging 2010 mit dem Einsatz von PoliScanspeed innerhalb von nur vier Monaten die Zahl der Verkehrstoten um 38 Prozent zurück, die Unfallzahlen sanken um 21 Prozent. Abd Al-Rahman ben Abdallah, Verkehrsdirektor der Region Riad, bezeichnete das Ergebnis als eine „ganz neue Sicherheitsleistung bei der Verkehrskontrolle“.

Bemerkenswerte Resultate verzeichnete auch der Märkische Kreis in Nordrhein-Westfalen. So führte die Installation eines stationären
PoliScanspeed-Systems in Lüdenscheid schon im ersten halben Jahr zu mehr als 13.000 Verwarnungen und Bußgeldstrafen in Höhe von 400.000 Euro. Zum Vergleich: mit 25 konventionellen „Starenkästen“ wurden Strafen in Höhe von 120.000 Euro verhängt.

Auch in Dubai generieren die bisher 27 eingesetzten PoliScanspeed-Systeme rund 40 Prozent aller Fälle – obwohl mehr als 500 weitere „Blitzer“ anderer Hersteller in Dubai im Einsatz sind.

In Stuttgart blitzten eingesetzte PoliScanspeed-Systeme knapp 33.000 Raser in nur vier Wochen. „Die Zahlen haben uns überrascht, wir sind von etwa 40.000 Verstößen in einem Jahr ausgegangen“, so Joachim Elser, Leiter der Abteilung Verkehrsüberwachung im Ordnungsamt. Der Einsatz der Systeme habe zu der gewünschten Verlangsamung des Verkehrs auf der dreispurigen Straße geführt.

Woraus resultieren diese eklatanten Unterschiede von
PoliScanspeed zu den alternativen Messverfahren?

Herkömmliche Radargeräte zur Geschwindigkeitsmessung senden eine elektromagnetische Welle aus. Sie messen die Frequenzänderung, die entsteht, wenn die Welle sich mit der von einem fahrenden Fahrzeug reflektierten Welle überlagert (Doppler-Effekt). Hieraus berechnet das Gerät die Geschwindigkeit des Fahrzeugs, das die Welle zurückreflektiert. Sind mehrere Fahrzeuge im Messfeld, können sie nicht voneinander getrennt werden, die Messung ist ungültig. Sogar falsche Messungen entstehen, wenn Mehrfachreflexionen, z.B. durch Leitplanken, auftreten oder die Messgeräte nicht richtig aufgestellt wurden. All dies schränkt die Nutzung und Effizienz dieser Geräte stark ein. In Deutschland haben diese Geräte deshalb auch nur eine Zulassung für überwachten Betrieb, d.h. ein Beobachter muss bezeugen können, dass die individuelle Messung nicht durch solche Effekte beeinflusst wurde.

Verbesserungen sollten sogenannte „Tracking Radars“ (in Deutschland nicht zugelassen) bringen, die neben dem Geschwindigkeitsmesswert auch noch einen Positionswinkel des Fahrzeugs liefern. In mehreren Vergleichstests lag aber auch hier die Zahl der auswertbaren Fälle weit niedriger.

Die LIDAR-basierte Technologie des PoliScanspeed ermöglicht demgegenüber die gleichzeitige Beobachtung und Messung nahezu beliebig vieler Fahrzeuge auf mehreren Fahrspuren und erlaubt es, die Raser erst im für die Bildaufnahme optimalen Zeitpunkt zu fotografieren, um den Verstoß zu dokumentieren. Möglich wird dies dadurch, dass ein feiner Laserstrahl zu jedem Zeitpunkt exakt die aktuellen Positionen der einzelnen Fahrzeuge erfasst, ohne dass die Genauigkeit durch Leitplanken oder andere Fahrzeuge beeinflusst werden kann. So entsteht aus den Positionen für jedes Fahrzeug ein Messdatensatz aus Fahrweg und zu jedem Zeitpunkt gefahrener Geschwindigkeit innerhalb des Erfassungsbereichs und damit einer eindeutigen Zuordnung zwischen dokumentiertem Fahrzeug und Geschwindigkeit. Selbst wenn mehrere Raser in dichtem Abstand fahren, entgeht PoliScanspeed nichts: Bis zu vier Raser können innerhalb einer Sekunde fotografiert werden.

Das „Mehr“ an verwertbaren Messungen betrifft deshalb in aller Regel auch die schweren Fälle, also die Raser in dichtem Verkehr, die Raser, die keinen Abstand einhalten oder gar die, die bewusst versuchen, im Messbereich so dicht als möglich neben einem anderen Fahrzeug zu fahren, in der irrigen Meinung, so nicht bestraft werden zu können. Noch mehr betrifft es aber die Auswahl der Messstellen. Denn mit PoliScanspeed kann auch in Kurven, in Baustellen oder dort, wo viele Fahrzeuge parken oder kurz anhalten (Kindergärten, Schulen) - kurzum da, wo es besonders gefährlich ist - gemessen werden, wo andere Technologien versagen.

Es ist also kein Zufall oder Zauberei, wenn PoliScanspeed wesentlich effizienter ist, sondern es ist die Überwindung von Restriktionen durch den Einsatz dieser einzigartigen Technologie.

Seit vergangenem Jahr geht es nun in die zweite Runde:
PoliScanspeed erhielt in Deutschland die Zulassung, nach dem gleichen Prinzip Kreuzungen auf Rotlichtverstöße und Geschwindigkeit gleichzeitig zu überwachen. Erstmals müssen nun keine Fahrbahneinbauten mehr gemacht und gepflegt werden, um Rotlichtverstöße zu ahnden; Raser können nun auch im dichten Kreuzungsverkehr erfasst werden.

Dies alles wird unsere Straßen und die Straßen weltweit sicherer für alle machen, gerade auch für Fußgänger und Radfahrer, also die schwachen Verkehrsteilnehmer, die sich nicht durch Sicherheitsgurt und Airbag schützen können.

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