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Atomkraft ins Techikmuseum

30.09.200908:54 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Atomkraft ins Techikmuseum
Der mögliche Ausstieg aus dem Ausstieg mobilisiert Menschen aller Generationen und poitischen Orientierungen.
Der mögliche Ausstieg aus dem Ausstieg mobilisiert Menschen aller Generationen und poitischen Orientierungen.

(openPR) Die neue schwarz-gelbe Bundesregierung will den Atom-Ausstieg kippen und die Laufzeiten für Atomkraftwerke verlängern. Angesichts der ungeheuren Gewinne, die da winken, steigen die Aktien der Atomkonzerne an den Börsen: Jedes der abgeschriebenen AKW bingt rund 1 Mio Euro pro Tag! Die Mehrheit der Deutschen, einschließlich der Wähler von CDU/CSU und FDP, ist allerdings für den baldigen Ausstieg und den konsequenten Umstieg in erneuerbare Energien. Zur Wähler-Beruhigung wird es deshalb wahrscheinlich zu einer Verpflichtung der Atom-Konzerne kommen, im Gegenzug in erneuerbare Energien zu investieren bzw. sich an den immensen Kosten für den Atommüll wenigstens etwas zu beteiligen.


Die Laufzeitverlängerung damit wird begründet, Atomkraft sei als Brückentechnologie bis auf weiteres unverzichtbar, da sich sonst eine Stromlücke auftun würde. Ausgerechnet eine bundeseigene Behörde, das Umweltbundesamt, entlarvt dies jetzt als „Phantom“: Eine neue Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die alten Atommeiler wie geplant vom Netz gehen können und auch keine neuen Kohlekraftwerke gebraucht werden. Denn die technische Entwicklung ist so weit, dass die Sicherheit der Stromversorgung allein durch Energieeffizienz und den Ausbau erneuerbarer Energien gewährleistet werden kann. Neue Projekte wie etwa das Konzept „SchwarmStrom“, das der Ökostromanbieter Lichtblick in Zusammenarbeit mit dem Autokonzern VW jüngst vorgestellt hat, geben einen Eindruck auf die flexible und dezentrale Energieversorgung der Zukunft. Die schwerfälligen Großkraftwerke behindern massiv den notwendigen Umbau der Energieversorgung auf erneuerbaren Energien.
Der vorgesehene Politikwechsel steht für eine Rückwärtsorientierung und ist höchst riskant - nicht nur wegen der Radioaktivität und der ungeklärten Probleme rund um AKWs und sichere Atommüll-Lagerung. Riskant ist dieser Schritt vor allem, weil die Gesellschaft längst viel weiter ist als ihre Entscheidungsträger. Der Ausstieg aus dem Ausstieg ist sozialer Sprengstoff, der zu ungeahnten Konflikten führen wird: Die Anti-AKW-Bewegung hat sich kraftvoll zurückgemeldet. Dass mehr als 50.000 Menschen aus allen Teilen der Republik zur Demonstration in Berlin Anfang September zusammenkamen, hat sogar ihre Organisatoren überrascht. Doch noch etwas anderes war dort sichtbar: Der Protest kommt inzwischen mitten aus der Gesellschaft und vereint alle Generationen und politischen Orientierungen. Und er wird von einem breiten Bündnis unabhängiger Organistionen und Bürgernetzwerke sehr professionell gemanagt. Das Internet ist das ideale Medium, um eine Gegenöffentlichkeit herzustellen und zu Aktionen aufzurufen. Längst hat sich so eine neue und sehr flexible Art der politischen Einmischung von unten etabliert, in der sich die Grundzüge einer funktionierenden Zivilgesellschaft abzeichnen. Begleitend zu den Koalitionsverhandlungen sind viele Aktionen geplant. Aktuell läuft die Kampagne „Nicht am Atom-Ausstieg rütteln“ – ein offener Brief an Merkel, Seehofer und Westerwelle, den man online unterschreiben kann.
Links zu unseren Artikeln zur neuen Anti-Atom-Bewegung („Kunterbunt und quicklebendig“) und über Zukunftsprojekte der Energieversorgung („Die Dinosaurier sterben aus“) finden Sie gleich auf der Startseite von www.old-q.de

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