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Müttergenesung zeigt Wege aus der Belastung

03.09.200917:57 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Täglich den Haushalt perfekt managen und gleichzeitig die Kinder erziehen, für alles rund um die Familie zuständig sein, dazu eventuell auch noch die Belastung im Beruf – der Akku vieler Mütter ist irgendwann leer. Davon sind in besonderer Weise Alleinerziehende betroffen. „Die Überlastung äußert sich in psychischen und körperlichen Erkrankungen und Beschwerden, die sich oftmals gegenseitig verstärken. Frauen haben dank der Müttergenesung die Chance, diesen Teufelskreis zu durchbrechen und Wege aus der Überlastung zu finden“, erklärt Margot Jäger, Bundesgeschäftsführerin der Katholischen Arbeitsgemeinschaft (KAG) Müttergenesung. Mit 400 Beratungsstellen und 23 Kliniken ist die KAG Müttergenesung der größte Trägerzusammenschluss in Deutschland.



Die Müttergenesung spielt im deutschen Gesundheitssystem eine besondere Rolle, denn Mütter erfüllen eine wichtige Aufgabe in der Familie und damit für die Gesellschaft. Weil Familien unter dem besonderen Schutz des Staates stehen, sieht der Gesetzgeber für kranke Mütter Maßnahmen der speziellen Vorsorge und Rehabilitation vor – allein oder für Mutter und Kind. Denn sind Mütter überlastet, wirkt sich dies negativ auf die ganze Familie aus. Das Gleiche gilt auch für Väter, die seit einigen Jahren ebenfalls solche Maßnahmen in Anspruch nehmen können.
Mütter-Kuren und Mutter-Kind-Kuren können immer dann beantragt werden, wenn die Belastungen aus dem familiären Umfeld im Alltag zu groß werden und dadurch gesundheitliche Beschwerden entstehen, die eine stationäre Behandlung nötig machen. Margot Jäger rät Frauen, sich zunächst an lokale Beratungsstellen zu wenden. Die Beraterinnen analysieren gemeinsam mit den Müttern, welche Hilfen individuell am besten geeignet sind. „Seit der Gesetzgeber 2007 Klarheit geschaffen und die Müttergenesung zur Pflichtleistung der gesetzlichen Krankenkassen erklärt hat, erleben auch wir eine größere Nachfrage von Frauen“, sagt Marlies Gemein von der KAG Beratungsstelle in Köln.

Die KAG Müttergenesung hat in den vergangenen Jahren stark für die Müttergenesung gekämpft. Im Dialog mit Politikern und Krankenkassen hat sie erfolgreich für einen hohen Qualitätsanspruch auch in Zeiten starken Kostendrucks geworben. Die 23 Kliniken der Arbeitsgemeinschaft folgen einem ganzheitlichen Konzept. Das körperliche und seelische Gleichgewicht von Müttern steht im Vordergrund. Die Gesundheitsprogramme sind speziell auf die Bedürfnisse von Frauen ausgerichtet. „Abseits des Alltags gelingt es eher, die Gesundheit zu stabilisieren und Kräfte zu sammeln“, berichtet Dr. Hans-Joachim Koller, Ärztlicher Leiter in der Mutter-Kind-Klinik auf Langeoog. In den Kliniken lernen Frauen, mit Belastungen besser umzugehen und erneuten Krankheiten vorzubeugen. Zum ganzheitlichen Ansatz gehört für die KAG auch die Seelsorge, die in den Einrichtungen ihren festen Platz hat und ein zusätzliches Angebote darstellt.
Durch die anschließende Vermittlung zu lokalen Angeboten soll der Therapieerfolg für Mütter langfristig gesichert werden. Dies ist der dritte Teil der so genannten „Therapeutischen Kette“. „Uns ist es wichtig, dass die Frauen nach der Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahme nicht alleine stehen“, macht Margot Jäger deutlich.

Stichwort: Therapeutische Kette
Die Müttergenesung nutzt die Therapeutische Kette aus Beratung, stationärer Maßnahme und Nachsorge. Zunächst finden kranke Frauen in den Beratungsstellen der Müttergenesung erste Unterstützung. Die Beraterinnen verschaffen sich einen Überblick über die Lage der Mutter und schlagen Hilfen vor. Sie unterstützen die Frauen auch bei der Antragstellung für eine Kur und stellen geeignete Kliniken vor.
Im zweiten Schritt folgt die Vorsorge- oder Rehabilitationsmaßnahme in einer qualitätsgeprüften Klinik – für Mutter und Kind oder für Mütter alleine. Daran schließt sich die Nachsorge an. Die Klinik steht im Kontakt zu den Beratungsstellen, damit die Frauen dort nach der stationären Maßnahme weiter begleitet werden und der Therapieerfolg nachhaltig gesichert wird. Die Beraterinnen vermitteln in der heimischen Region Angebote wie Kurse, Tages- oder Wochenendseminare.

Müttergenesung in Deutschland
Die KAG Müttergenesung engagiert sich seit Ende der 1920er Jahre für die Gesundheit von Müttern und ist einer der ersten Anbieter dieser speziellen Gesundheitsleistung für Frauen. Die KAG ist Mitglied im Deutschen Müttergenesungswerk (MGW), das 1950 von Elly Heuss-Knapp, der Frau des ersten Bundespräsidenten, gegründet wurde. Das MGW ist ein Zusammenschluss verschiedener Wohlfahrtsverbände und Arbeitsgemeinschaften, darunter auch die Arbeiterwohlfahrt, der Paritätische Wohlfahrtsverband, das Deutsche Rote Kreuz und der Evangelische Fachverband für Frauengesundheit e.V.
Die KAG Müttergenesung ist mit 23 Kliniken und 400 Beratungsstellen der größte Trägerzusammenschluss innerhalb des Müttergenesungswerks. Die Kliniken im MGW besitzen langjährige Erfahrung mit speziell auf die Behandlung von Müttern ausgerichteten Therapiekonzepten, um die Gesundheit nachhaltig zu verbessern.

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