(openPR) Dresdner Kleinwort Wasserstein (DrKW) arrangiert einen syndizierten Kredit über 700 Millionen Euro für den Bau des AMD-Werks in Dresden. Die Investmentbanking-Einheit in der Allianz Gruppe führt dabei ein siebenköpfiges Bankenkonsortium an.
Dresdner Kleinwort Wasserstein, Frankfurt am Main, 8. Dezember 2003
Dresdner Kleinwort Wasserstein (DrKW), die Investmentbanking-Einheit der Dresdner Bank, ist Konsortialführer für einen syndizierten Kredit zum Bau der zweiten AMD-Chipfabrik in Dresden. Zum insgesamt siebenköpfigen Bankenkonsortium gehören neben DrKW die niederländische ABN Amro, die Commerzbank, die Deutsche Bank, die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) sowie die Landesbanken von Hessen-Thüringen und Sachsen.
DrKW hat bereits 1997 ein AMD-Werk in Dresden finanziert
Gesamtinvestition von 2,4 Milliarden Euro
Der syndizierte Kredit hat einen Umfang von 700 Millionen Euro mit einer Laufzeit von sieben Jahren. Er ist Teil der Gesamtinvestition von 2,4 Milliarden Euro für den Bau der Mikroprozessoren-Fabrik des amerikanischen Chipherstellers Advanced Micro Devices (AMD) in Dresden.
Unterstützt wurde das Zustandekommen der Finanzierung durch Garantien der AMD Inc. mit Sitz in Sunnyvale, Kalifornien, sowie durch Ausfallbürgschaften des Bundes und des Freistaats Sachsen in Höhe von 80 Prozent der Kreditsumme.
Unterzeichung des Kreditvertrages für März 2004 geplant
In der überzeichneten Vorbereitungsphase wurden die sieben beteiligten Banken gebeten, je einen Anteil von 120 Millionen Euro des Konsortialkredites bereitzustellen. Nach der Hereinnahme weiterer Konsortialbanken im ersten Quartal 2004 wird dann pro Institut ein Anteil von rund 75 Millionen Euro zu übernehmen sein. Die endgültige Unterzeichung des Kreditvertrages ist für März 2004 geplant.
Mit diesem zweiten Großprojekt in Dresden ist AMD einer der größten ausländischen Investoren in den neuen Bundesländern. Der Bau des neuen Werks (AMD Fab 36) ist eine Erweiterungsinvestition in den bereits erfolgreich operierenden AMD-Standort Dresden. Seit 1997 unterhält AMD dort bereits eine große Produktionsstätte für Mikroprozessoren (AMD Fab 30), die ebenfalls unter der Konsortialführerschaft von DrKW finanziert wurde.
Vorbehalt bei Zukunftsaussagen
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