(openPR) AWO Bezirk Hannover mit vier Stühlen bei „90 Stühle für Dortmund“ dabei
Hannover. Heute, Freitag den 21. August und morgen Samstag, den 22. August feiert die AWO ihr zentrales Fest zum 90. Geburtstag in Dortmund – rund um die Reinoldikirche. Neben einem bunten Bühnen – und Kinderprogramm, präsentieren zahlreiche AWO Einrichtungen aus ganz Deutschland ihre Angebote in der Dortmunder Innenstadt. „Aktiv mitmachen" lautet die gemeinsame Überschrift, denn die Stände bieten weit mehr als Informationen auf Papier oder Bildschirm. So bringt AWO International einen Erdbebensimulator mit, AWO Bauernhöfe (Integrationsbetriebe) verkaufen ihre Produkte und in einer Fahrradwaschanlage kann jeder seinen „Drahtesel" reinigen lassen.
Mit Spannung erwartet werden auch die Besuche von Franz Müntefering und Frank-Walter Steinmeier. Der Bundesaußenminister und Kanzlerkandidat der SPD wird am Samstag um 12 Uhr 30 auf der Hauptbühne zu einem Talk erwartet, der Parteivorsitzende der SPD am heutigen Freitag um 17 Uhr 15.
Das AWO-Projekt „90 Stühle - für eine Gesellschaft, in der alle einen Platz finden" hat eine bemerkenswerte Resonanz erfahren. 93 künstlerisch gestaltete Stühle sind bereits fertig gestellt, darunter auch zwei Tribünensitze aus dem Westfalenstadion oder ein Stuhl des NRW-Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers (CDU). Ebenfalls dabei: vier Stühle aus dem AWO Bezirksverband Hannover. Darunter ein Geburtstags-Kinderstuhl aus der AWO Kindertagsstätte Laatzen, ein wahrer Königsthron aus der AWO Trialog in Hildesheim mit dem Titel „König sein für einen Tag“ oder ein knallbunter Farbklecks zum Sitzen, bemalt von Kurkindern der AWO AltenauKlinik. Die Stühle sollen das recht eines jeden Menschen auf einen Platz in unserer Gesellschaft symbolisieren und werden nach dem großen AWO-Fest zu Gunsten des Kinderhilfsprojektes „Tischlein Deck Dich“ versteigert.
„Wir sind stolz und froh, dass wir gleich mit vier Stühlen bei dieser Aktion vertreten sind“, sagt Axel Plaue, der Vorsitzende der AWO Bezirksverband Hannover. „90 Jahre ist es her, dass Marie Juchazc im Auftrag der Sozialdemokratie die Arbeiterwohlfahrt ins Leben rief – einen modernen Wohlfahrtsverband auf der Basis von Selbsthilfe und Solidarität. Die AWO ist zu einem starken Verband mit bundesweit mehr als 15.000 Einrichtungen und Diensten in allen Bereichen der sozialen Arbeit gewachsen – getragen von 180.000 Beschäftigten und 450.000 Mitgliedern. Das ist heute und morgen für uns ein Grund zu Feiern aber im Weiteren erst recht ein Grund, nicht nachzulassen in unserem Engagement als Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege und Interessenvertretung gegenüber den politischen Entscheidungsträgern in Deutschland!“












