(openPR) Unternehmensverkauf ist eine große Herausforderung. Nach einer Umfrage des Instituts für Mittelstandsforschung haben 71 Prozent der Firmenverkäufer einen gescheiterten Selbstversuch hinter sich.
Eine Reihe von immer wieder zu beobachtenden „Todsünden“ führen zwangsläufig zu Fehlversuchen:
1) Es gibt keinen schlüssigen Plan zum Vorhaben (keine schriftliche, verbindliche Unterlage / kein schlüssiges Angebot).
2) Es gibt keinen marktfähigen Kaufpreis (Preis aus dem Bauch).
3) Die meisten Verkäufer starten in der falschen Reihenfolge (erst einmal inserieren und sehen was passiert. Wenn ein ernsthafter Kaufinteressent auftaucht, greift dieser ins Leere).
4) Ein verkaufender Unternehmer muss sich darüber im Klaren sein, dass sein Unternehmen eine "Ware" ist, für die es einen Markt gibt und ein marktkonformes Verhalten an den Tag legen.
5) Verkäufer neigen zu singulären Verhandlungen und lassen parallele Verhandlungen nicht zu. Bricht der einzige zugelassene Kaufinteressent dann nach Monaten ab, sind die anderen Kandidaten nicht mehr greifbar.
6) Verkäufer versetzen sich nicht in die Lage von potentiellen Käufern und sind sich über deren Motive nicht im Klaren, vertun ihre Zeit mit falschen Kandidaten.
7) Verkäufer nehmen sich nicht die notwendige Zeit und schieben Termin- oder Unterlagenwünsche so lange vor sich her, bis der Käufer entnervt aufgibt.
„Diese Fehler lassen sich nur vermeiden, wenn man sie kennt und bewusst professionell beim Unternehmensverkauf handelt“, betont Hans-Peter Gemar, Concess-MA+Partner und Autor des Buches „Ratgeber Unternehmensverkauf“. Eine Untersuchung von 100 verkauften Unternehmen hat gezeigt: Unternehmer, die sich zu diesem schwierigen Thema beraten lassen, haben generell sehr viel bessere Chancen auf einen risikolosen und angemessenen Unternehmensverkauf.





