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Averbis startet das Projekt RADMINING im Rahmen des THESEUS Forschungsprogramms

21.07.200915:56 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Freiburg/Berlin, 21.07.2009 - In Freiburg fällt heute der Startschuss für das Averbis-Forschungsprojekt RADMINING, das im Technologiewettbewerb "THESEUS MITTELSTAND 2009" als eines von zwölf Vorhaben unter mehr als 60 Bewerbern ausgezeichnet wurde. Ziel von RADMINING ist es, mit Hilfe semantischer Technologien die medizinisch-radiologische Diagnose und Therapie zu vereinfachen.

Im Projekt RADMINING erarbeiten Spezialisten aus Radiologie, IT und Computer-Linguistik ein neuartiges radiologisches Wissenssystem, das die zunehmende Datenflut an medizinischem Bildmaterial einfacher handhabbar machen soll. Ziel von RADMINING ist es, die Arbeitsabläufe im radiologischen Umfeld zu optimieren, um damit Ärzte bei der Erstellung klinischer Befunde und Wissenschaftler bei der Durchführung von Studien zu unterstützen. Dazu wird Averbis unter anderem neue, semantische Technologien entwickeln, die eine automatische Beschreibung medizinischer Bilder anhand der Befundtexte erlauben.

Zur Kerntechnologie gehört eine intelligente Suchmaschine, die es den Ärzten ermöglicht, sich ähnliche Befunde zu einer bestehenden Verdachtsdiagnose anzeigen zu lassen. "Das System soll die Ärzte dabei unterstützen, Patientenkohorten anhand charakteristischer Merkmale zu extrahieren, die derzeit nur unstrukturiert in Datenbanken abgelegt sind", erklärt Averbis-Geschäftsführer Dr. med. Philipp Daumke das Vorhaben. "Dies erleichtert die tägliche klinische Arbeit und führt zu einer enormen Zeit- und Kostenersparnis bei der Durchführung klinischer Studien". Außerdem werden in RADMINING Methoden der Informationsextraktion und des Data-Mining angewendet, um medizinische Befundberichte automatisch in eine strukturierte Form zu überführen. Dies erlaubt die statistische Auswertung der medizinischen Daten und liefert neue Erkenntnisse für die medizinische Diagnose und Therapie von Patienten.

Unterstützt wird Averbis von anerkannten Experten der Universitätskliniken Freiburg und Leipzig. "Das Projekt ist richtungsweisend für die Entwicklung neuartiger radiologischer Informationssysteme", sagt Prof. Dr. Elmar Kotter, Leitender Oberarzt der radiologischen Diagnostik in Freiburg und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Informationstechnologie (AGIT) der Deutschen Röntgengesellschaft. "Erstmals werden medizinische Bilder und ärztliche Befundberichte intelligent miteinander verknüpft und über eine einheitliche Oberfläche dargestellt".

Der Technologiewettbewerb "THESEUS MITTELSTAND 2009" wurde im Rahmen des Leuchtturmprojektes THESEUS durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gestartet. Unter dem Dach des THESEUS Forschungsprogramms entwickeln seit 2007 rund 30 Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft mit einem Gesamtvolumen von 200 Millionen Euro neue Technologien, die den Zugang zu Informationen vereinfachen, Daten zu neuem Wissen vernetzen und die Grundlage für die Entwicklung neuer Dienstleistungen im Internet schaffen sollen.

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