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Neffe eines 2004 verstorbenen buddhistischen Lehrmeisters seit einem Jahr inhaftiert

25.06.200914:34 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Neffe eines 2004 verstorbenen buddhistischen Lehrmeisters seit einem Jahr inhaftiert
Ngagchung, der Neffe von Khenpo Jigme Phuntsok
Ngagchung, der Neffe von Khenpo Jigme Phuntsok

(openPR) Wie das Tibetische Zentrum für Menschenrechte und Demokratie (TCHRD), tchrd.org, aus zuverlässiger Quelle erfuhr, befindet sich ein Neffe von Khenpo Jigme Phuntsok, dem inzwischen verstorbenen Gründer und Abt des Buddhistischen Instituts Serthar Larung Gar, Bezirk Serthar (chin. Seda), TAP Kardze (chin. Ganzi), Provinz Sichuan, schon fast ein Jahr lang in Haft.



Am 8. Juli 2008 wurde Ngagchung zusammen mit seinem Bruder Taphun und dem Mönch Drudak aus dem Kloster Larung Gar vom Public Security Bureau von Chengdu verhaftet. Taphun und Drudak wurden bald wieder freigelassen, während Ngagchung beschuldigt wurde, er habe per Telefon und auf anderen Wegen Informationen an „separatistische Kräfte“ weitergegeben. Letzten Informationen zufolge ist er im PSB-Haftzentrum in Chengdu, der Provinzhauptstadt von Sichuan, inhaftiert.

Der gegenwärtige körperliche und psychische Zustand von Ngagchung ist seinen Angehörigen unbekannt, denn trotz zahlreicher Bitten wurde ihnen die Erlaubnis ihn zu besuchen verwehrt.

Ngagchung ist ein Neffe des verstorbenen Khenpo Jigme Phuntsok, eines hoch angesehenen Lehrmeisters, der das Buddhistische Institut Larung Gar im Bezirk Serthar gründete. Über 20 Jahre lang betrieb Ngagchung im Kloster Serthar Larung Gar buddhistische Studien. Er versah dort mehrere Ämter und erfreute sich der Hochachtung der Mitglieder des Instituts.

Das TCHRD hat schon zahlreiche Fälle von Tibetern dokumentiert, deren Schicksale und Verbleib ihren Familienmitgliedern völlig unbekannt ist. Diesen wird, selbst wenn sie schließlich herausfinden, wo die Betreffenden inhaftiert sind, das Recht auf einen Besuch in den Haftzentren verwehrt.

Die chinesischen Behörden sind in den späten 90er Jahren erstmals gegen die Klosteranlage Serthar vorgegangen. Die Behörden entsandten „Arbeitsteams“ zur Durchführung der „patriotischen Erziehungskampagne“. Am 20. April 2001 gaben sie eine Verordnung heraus, der zufolge dort maximal 1.400 Personen leben durften. Infolgedessen wurden 7.000 Studenten, die hauptsächlich aus China selbst und anderen ostasiatischen Ländern stammten, ausgewiesen.

Im Juni 2001 tauchten dann 50 Lastwagen und Jeeps in dem Institut auf, und Arbeiter machten sich im Schutz von Tausenden von Sicherheitskräften, die um die weitläufige Anlage herum kampierten, daran, die Behausungen der Mönche und Nonnen niederzureißen. Der einflußreiche buddhistische Lehrmeister und Gründer des Instituts, Khenpo Jigme Phuntsok, verstarb am 7. Januar 2007 im Alter von 70 Jahren in einem Krankenhaus in Chengdu.

Das Zentrum fordert die Regierung der VR China auf, sofort den Aufenthaltsort und den Zustand von Ngagchung bekanntzugeben. Es verlangt auch, daß seine Angehörigen und ein Rechtsbeistand seiner Wahl sofortigen Zugang zu ihm bekommen, und daß er die notwendige medizinische Versorgung erhält.

Zum Schicksal der buddhistischen Lehranstalt von Serthar, siehe:
„ZERSTÖRUNG DES SERTHAR INSTITUTS - EINE DOKUMENTATION“, Januar 2002:
http://www.igfm-muenchen.de/tibet/TCHRD/2002/Serthar%20Report.html

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