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Bund Deutscher Tierfreunde sieht Handlungsbedarf in der Kaninchenmast

15.06.2009 • 19:06 Uhr • Politik, Recht & Gesellschaft
Bild: Bund Deutscher Tierfreunde sieht Handlungsbedarf in der Kaninchenmast

(openPR) Eine Kaninchen-Freilandhaltung: saftige grüne Wiesen und genug Platz zum Hoppeln und Tollen. So stellt man sich eine moderne und tiergerechte Kaninchenhaltung vor, und so sollte sie auch sein.

Gerne wird den Verbrauchern solch eine Idylle für die Herkunft des gesamten Kaninchenfleisches vorgegaukelt, schöne Bilder und nette Sprüche suggerieren dies im Supermarkt und auf den Websites der bekannten Fleischproduzenten. Doch es gibt einen Haken an dieser heilen Welt, die Realität. Woher das Kaninchenfleisch wirklich stammt, bleibt für den Verbraucher meist im Dunkeln verborgen. Videoaufnahmen, die vor einigen Jahren in Deutschland entstanden, zeigen auf, wie es zugeht in Kaninchenmastbetrieben; unter katastrophalen Bedingungen wird das meiste Fleisch, welches im Handel und auf Wochenmärkten verkauft wird, produziert. Die Industrialisierung hat vor der Kaninchenhaltung nicht Halt gemacht: Auf Drahtgitter gehaltene Tiere sorgen für weniger Personaleinsatz, das Futterband läuft automatisch. Die Tiere plagen unbehandelte Entzündungen und Durchfall aufgrund des Mastfutters, blutige Fehlgeburten sind die Regel. Der Einsatz von Medikamenten steht auf der Tagesordnung. Der Bund deutscher Tierfreunde ist offizieller Partner des Tierschutzbündnisses ?Kaninchenmast, nein danke? und bezieht damit Stellung gegen die industrielle Kaninchenmast, die leider immer noch zum deutschen Alltag gehört.



Ziel und Zweck des Vereines Bund-deutscher-Tierfreunde ist die Förderung des Tier-, Natur- u. Artenschutzes. Der Verein begreift Tierschutz als praktische, politische und philosophische Aufgabe, den Tieren zu ihren Rechten zu verhelfen und sie aus der Jahrtausende alten Tyrannei des Menschen zu befreien. Tiere haben nach dem Verständnis des Vereins ein uneingeschränktes Grundrecht auf Leben, körperliche und psychische Unversehrtheit, Freiheit und Würde.

Unter dem Namen ?Kaninchenmast, nein danke? haben sich namhafte Tierschutzorganisationen im Kampf gegen die Kaninchenmast zusammengeschlossen. Dabei gibt das Bündnis einen Blick hinter die Kulissen der brutalen Wirklichkeit der Kaninchenproduktion in der industriellen Massentierhaltung und deckt auf, wie Handelskonzerne und Lobbyisten Tierquälerei hinter einer glänzenden Fassade zu verbergen versuchen. Bis heute zählt das Bündnis bereits über 60 Partner, fast täglich werden es mehr. Das Bündnis ist auf Ihre Mithilfe angewiesen ? bitte setzen auch Sie Ihre Stimme im Kampf gegen die Kaninchenmast ein und unterschreiben Sie auf unserer Unterschriftenliste. Die Unterschriftenlisten sowie eine Videodokumentation zum Alltag der Mastkaninchen und viele weitere Informationen finden Sie unter www.kaninchenmast.info

Weitere Informationen zum Verein Bund deutscher Tierfreunde finden Sie unter www.bund-deutscher-tierfreunde.de

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