(openPR) Belarus besteht auf der Aufhebung der Einschränkungen beim Zugang der Waren aus dem GUS-Raum zu den Märkten aller Länder der Gemeinschaft, erklärte der belarussische Premierminister Sergei Sidorsky auf der Tagung des Rates der GUS-Regierungschefs, die am 22. Mai in der kasachischen Hauptstadt Astana stattfand.
Im Mittelpunkt des Treffens, dessen Tagesordnung insgesamt 18 Punkte beinhaltete, stand die Erörterung des Maßnahmenplans zur Realisierung der ersten Etappe der Strategie der wirtschaftlichen Entwicklung der GUS bis 2020. Die Teilnehmer tauschten ihre Meinungen zu verschiedenen Aspekten des Zusammenwirkens der GUS-Staaten unter den Bedingungen der Weltwirtschaftskrise aus und vereinbarten konkrete Schritte, welche die Positionen der GUS im globalen Wettbewerb stärken sollen.
Im Rahmen der Tagung traf sich der belarussische Premierminister mit den Regierungschefs von Russland, der Ukraine, Moldawien sowie dem Staatspräsidenten von Kasachstan.
Während des Gesprächs mit dem russischen Premierminister Wladimir Putin wurde auf die aktuellen Fragen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Belarus und Russland eingegangen. Viel Aufmerksamkeit wurde den Fragen des bilateralen Handels sowie der Tagesordnung der für den 28. Mai in Minsk geplanten Sitzung des Regierungsrates des Staatenbundes geschenkt.
Während des Treffens mit der ukrainischen Amtskollegin Julia Timoschenko wurde ein Arbeitsbesuch der belarussischen Regierungsdelegation in die Ukraine, der am 8. Juni stattfinden soll, vereinbart.
Mit der moldawischen Regierungschefin Zinaida Greceanii wurden verschiedene bilaterale Projekte in den Bereichen Handel und industrielle Kooperation erörtert.
Während des Treffens mit dem kasachischen Staatspräsidenten Nursultan Nazarbayev stellte Sergei Sidorsky eine Reihe der von der belarussischen Seite erarbeiteten Projekte vor. Es wurde vereinbart, an diesen Projekten weiter intensiv zu arbeiten, bei denen es vor allem um den Bau von belarussischen Betrieben in diesem zentralasiatischen Land geht.




