(openPR) Matthias Brauner: Motorräder kommen drei Monate zu spät! Senat hätte doch auf das Berliner BMW-Motorradwerk setzen sollen!
Am kommenden Freitag werden die vom Berliner Senat bestellten 35 neuen Polizei-Motorräder der Firma Moto Guzzi geliefert – fast drei Monate nach der in der Ausschreibung gesetzten Frist.
Der Spandauer CDU-Abgeordnete Matthias Brauner erklärt hierzu:
"Der Senat setzt mit dem Einsatz der neuen Polizei-Motorräder ein falsches Signal! Zu der bestehenden Polizei-Motorradflotte, die bisher ausschließlich aus Motorrädern der Marke BMW bestand, kommt nun eine Fremdmarke hinzu. Senat und auch Polizeipräsident scheinen bei ihrer Entscheidung nicht berücksichtigt zu haben, dass die Werkstätten der Polizei die Ersatzteile für BMW-Motorräder ständig vorrätig haben, nicht aber Teile von Moto Guzzi! Das bedeutet im Einzelfall, dass die neuen Motorräder bei einem technischen Defekt länger stillstehen als die BMW-Motorräder, deren Teile hier in Berlin-Spandau gefertigt werden.
Es ist mir nach wie vor unerklärlich, warum der Senat angesichts dieser deutlichen Fristüberschreitung nicht reagiert hat! Im Spandauer BMW-Motorradwerk wird kurzgearbeitet und der Senat kauft in Italien ein! Das ist unverantwortlich! Herr Körting hätte lieber zwei Euro mehr für die Anschaffung von BMW-Motorrädern ausgeben und so etwas zur Sicherung der Spandauer Arbeitsplätze beitragen sollen! Zudem wird der günstigere Kaufpreis über die höheren Pflege- und Wartungskosten doppelt und dreifach wieder aufgefressen!"











