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INTERGEO Preview 2009 - Expertenrunde diskutierte über 3D

Bild: INTERGEO Preview 2009 - Expertenrunde diskutierte über 3D
v. l. n. r. Dr. Jens Riecken (DVW Vizepräsident), Karl-Otto Funk (Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung), Hagen Graeff (Moderator), Thomas Hauenstein (Stadt Karlsruhe), Jörg Herrmann (Gesch
v. l. n. r. Dr. Jens Riecken (DVW Vizepräsident), Karl-Otto Funk (Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung), Hagen Graeff (Moderator), Thomas Hauenstein (Stadt Karlsruhe), Jörg Herrmann (Gesch

(openPR) INTERGEO Preview in Karlsruhe erläutert Dimensionen der Geodaten:
Der Mensch muss sich langsam daran gewöhnen, dreidimensional zu denken, und dafür die Geodateninfrastruktur schaffen

Karlsruhe, 15.05.2009. Eine Änderung des Bewusstseins, die Gewöhnung, dreidimensional zu denken, forderte die Expertenrunde unter Moderation des früheren DVW-Präsidenten Hagen Graeff bei der INTERGEO Preview in Karlsruhe zum Thema „3D – Dimensionen der Geodaten“. Der Mensch sei es gewohnt, dreidimensional zu sehen und zweidimensional zu denken. Für eine Erweiterung des dimensionalen Blickwinkels müsse natürlich die entsprechende Geodateninfrastruktur (GDI) geschaffen werden, lautete der Tenor bei der Diskussion mit Karl-Otto Funk, Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung, Thomas Hauenstein, Liegenschaftsamt der Stadt Karlsruhe, und Jörg Herrmann, Geschäftsführer der Infoterra GmbH, im Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) Karlsruhe.
Die Preview bot zugleich den Startschuss eines neuen Kommunikationskanals – das INTERGEO TV.

Beim Vorgeschmack auf die INTERGEO, die weltweit größte Kongressmesse für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement vom 22. bis 24. September 2009 in Karlsruhe, hob die Fachrunde die Wichtigkeit eines weltweiten Koordinatensystems hervor. Wie schwierig aber die Zusammenführung von Daten ist, zeigte Karl-Otto Funk bei der Umsetzung der europäischen Inspire-Richtlinie schon für eine viel kleinere Einheit, für das Land Baden-Württemberg, auf. Zu den 35 Landkreisen und 1109 Gemeinden verfügten die verschiedenen Verwaltungszweige, vom Vermessungs- bis zum Naturschutz und Veterinärwesen, zwar über Portale und hätten interne GDIs aufgebaut, „doch die Zusammenführung ist schwierig“. Für eine landesweite Geodateninfrastruktur (GDI-BW) über die vielen Bereiche hinweg habe das Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum den Begleitausschuss GDI-BW als Abstimmungsgremium ins Leben gerufen. Beim Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung sei ein GDI-Kompetenzzentrum eingerichtet worden, das die Koordinierung auf fachlich-technischer Ebene übernehme. „Wir sind auf einem guten Weg, der zum Erfolg führt“, sagte Funk. Eingebettet in eine EU-GDI Inspire sei es das Ziel, den Zugang zu Geodaten für Nutzer in der Öffentlichkeit, der Politik, der Verwaltung, der Wirtschaft und Wissenschaft zu erleichtern.

Thomas Hauenstein beschrieb die Stadien bis zu einem 3D-Stadtmodell von Karlsruhe. Für die Entscheidungsträger sowie für die Öffentlichkeit könnten Pläne in 3D sehr viel anschaulicher beispielsweise geplante Bauvorhaben darstellen. Die Einsatzgebiete seien vom Hochwasserschutz über ein Hochhauskonzept oder die Lärmminderungsplanung vielfältig und „3D nutzt sogar der Tierwelt“, sagte Hauenstein. Ein optimaler Ort für das neue Flamingogehege des Stadtparks sei mit Hilfe der Schattenwurfsimulation im 3D-Modell ausfindig gemacht worden.
Denn die Flamingos paaren sich nur, wenn sie ausreichend Sonne haben.
Ohne Sonne kein Nachwuchs.

Jörg Herrmann berichtete von einem Meilenstein, weil der Erdbeobachtungs-
satellit TerraSAR-X für Oktober geplant einen „Zwilling“ bekommt. Mit
TanDEM-X im Formationsflug lieferten die beiden Satelliten dann über drei
Jahre hinweg die Datengrundlage für ein globales Höhenmodell in einzigartiger Qualität und Abdeckung. Die Mission von TerraSAR-X wurde als Public Private Partnership zwischen der DLR und der Astrium GmbH realisiert. Die Astrium-Tochter Infoterra GmbH halte die exklusiven kommerziellen Nutzungsrechte an den gelieferten Daten und versorge Kunden weltweit auch mit daraus abgeleiteten Geoinformationen. „Infoterra arbeitet bereits in der dritten Dimension“, sagte Geschäftsführer Herrmann. Bodenbewegungen, nicht zuletzt wichtig für die Öl- und Gaswirtschaft oder den Bergbau, ließen sich mit TerraSAR-X präzise vermessen. So seien etwa die Schäden an Gebäuden und der Infrastruktur in der Stadt Staufen im Breisgau auf eine Erdhebung mit noch nicht eindeutig geklärter Ursache um bis zu acht Zentimeter binnen eines halben Jahres zurückzuführen. Die „dritte Dimension“ machten sich die Infoterra-Experten ferner an speziellen Arbeitsplätzen und mittels einer Stereobrille zunutze. Der dreidimensionale Einblick in die Datensätze lenke beispielsweise die Interpretation einer Straße, die in 2D vermeintlich abrupt ende, in die korrekte Richtung. In der 3D-Darstellung sei zu erkennen, dass die Straße in einen Tunnel münde und durch einen Berg hindurch weitergehe.

„Die Themen zeigen, dass wir mit der INTERGEO Neuland betreten“, sagte Jens Riecken Vizepräsident des INTERGEO-Veranstalters DVW – Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement. Die topmoderne Messe Karlsruhe biete den idealen Rahmen für Kongress und Messe der INTERGEO mit parallel verlaufendem 57. Kartographentag. Die Messlatte liege nach dem Erfolg in Bremen im vergangenen Jahr hoch. Dennoch: „Wir streben eine weitere Internationalisierung an“, sagte Riecken. Unter den Ausstellern in Bremen befanden sich 30 Prozent, die aus dem Ausland kamen, der Anteil ausländischer Besucher unter der Gesamtfachbesucherzahl betrug 20 Prozent. Insgesamt werden 500 Aussteller auf einer Hallenfläche von 25.000 Quadratmetern ihre neuesten und bewährten Produkte zeigen. Rund 16.000 Fachbesucher werden zur Auflage in diesem Jahr erwartet. Von den Anfängen 1995, als die INTERGEO in Wiesbaden noch mit 178 Ausstellern auf 14.500 Quadratmetern Hallenfläche sowie 11.000 Besuchern startete, lässt sich eine stetige Entwicklung der INTERGEO dokumentieren, die einher geht mit der wachsenden Bedeutung als das Branchenevent schlechthin. Riecken hatte nur ein Fazit: „Kommen Sie nach Karlsruhe!“

Zugleich war die Preview-Veranstaltung im Karlsruher ZKM feierlicher Rahmen einer bedeutenden Premiere: Eine neue Dimension der internationalen Branchenkommunikation betreten der DVW und der Organisator der Fachmesse, die HINTE GmbH, Karlsruhe, seit diesem Tag mit dem englischsprachigen INTERGEO TV. „Mit dem heutigen Tag machen wir den nächsten Schritt und erweitern als internationale Leitmesse die Branchenkommunikation um einen weiteren Kommunikationskanal“, sagte Olaf Freier, INTERGEO-Projektleiter und Geschäftsführer der HINTE GmbH beim offiziellen Startschuss für die Vorab-Ausgabe, die ab sofort im Internet unter www.intergeo.de zu sehen ist. Zu Anfang werden hier in einem dreimonatigen Rhythmus aktuelle Informationen der Branche in den Rubriken Report, Profile, Career, Products und INTERGEO-Inside im Internet ausgestrahlt.

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