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Studie - Deutsche Führungskräfte in der Krise optimistisch

(openPR) BVMW-Wirtschaftssenator Uwe Röhrig hält nichts von Schwarzmalerei und Untergangsszenarien

Berlin - In der Wirtschaftskrise bleiben Deutschlands Führungskräfte Optimisten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) bcg.de. Demnach erwartet hierzulande mehr als die Hälfte (58 Prozent) der befragten Führungskräfte – Vorstände oder die Ebene darunter -, dass sich die Wirtschaft spätestens im ersten Halbjahr des kommenden Jahres wieder erholt, so die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) http://www.faz.net. Auch zu den staatlichen Konjunkturmaßnahmen äußerten sich die deutschen Führungskräfte positiv: 69 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass diese die ökonomischen Rahmenbedingungen verbessert hätten. So viel Zustimmung findet sich sonst in keinem Land.



„Mich überrascht der Optimismus der Deutschen“, zitiert die FAZ den zuständigen BCG-Partner Daniel Stelter. Er ist der Ansicht, dass viele Unternehmen die Lage unterschätzten: „Wir haben keine normale Rezession, sondern eine Schuldenkrise, die uns noch über Jahre beschäftigen wird.“ „Ich halte aber auch nichts davon, jetzt in totale Krisenstimmung und Schwarzmalerei zu verfallen“, sagt der Berliner Wirtschaftssenator des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) http://www.bvmw.de, Uwe Röhrig. „Allerdings betrachte ich mit Sorge, dass die Interessen des Mittelstandes zurzeit zu wenig artikuliert werden. Populistische Forderungen nach einer ‚Reichensteuer’ für die Leistungsträger in unserer Gesellschaft halte ich für verfehlt. Überdies bringt es unserer Wirtschaft gar nichts, wenn wir den Mittelstand immer stärker zur Kasse bitten wollen.“ Röhrig, der das Automobilberatungsunternehmen International Car Concept (ICC) http://www.icconcept.de in Berlin führt, hofft, dass nicht wieder einmal die Mitarbeiter die Leidtragenden der Krise werden. „Der nächste Aufschwung kommt ja mit Sicherheit, und wer jetzt drastisch Personal abbaut, wird spätestens bei den ersten Anzeichen der Erholung über Fachkräftemangel klagen.“ Als „Alarmzeichen und akute Handlungsaufforderung an die Politik“ hat unterdessen BVMW-Präsident Mario Ohoven die Creditreform-Umfrage zur Lage im Mittelstand bezeichnet. „Wir sehen vor allem die Verschlechterung der Kreditbedingungen für Klein- und Mittelbetriebe mit Sorge. Jetzt rächt sich, dass die Bundesregierung den Banken einen Schutzschirm aufgespannt hat, ohne sie, wie etwa Großbritannien, zur Mittelstandsfinanzierung zu verpflichten.“

Auch die Unterkapitalisierung vieler Mittelständler gebe Anlass zur Sorge. Dadurch seien in Zeiten einer globalen Finanzkrise und knappen Geldes Insolvenzen vorgezeichnet. Zur Verbesserung der Eigenkapitalausstattung im Mittelstand schlug Ohoven einen Drei-Punkte-Plan vor: Alle im Betrieb verbleibenden Gewinne sollten steuerlich freigestellt werden. Die Mehrwertsteuer solle um drei Prozentpunkte gesenkt und die Erbschaftssteuer sofort abgeschafft werden. Ohoven schlug ferner vor, die Vergabe von Krediten an Klein- und Mittelbetriebe durch die KfW im Rahmen des 100-Milliarden-Programms der Bundesregierung zu beschleunigen. „Es muss möglich sein, dass Kreditanträge durch die Förder- und Bürgschaftsbanken innerhalb von zehn Banktagen bearbeitet werden.“

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