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Barrieren im Internet abbauen

01.01.200410:00 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Union mit Kleiner Anfrage an die Bundesregierung

5. Februar 2004: Zur Notwendigkeit der Barrierefreiheit bei der Nutzung von Computern und Internet erklärt der Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Belange der Menschen mit Behinderungen, Hubert Hüppe MdB:

Menschen mit Behinderungen nutzen privat und beruflich Computer und Internet. Viele von ihnen finden darin eine Möglichkeit, ihre Einschränkungen in der Mobilität oder Kommunikationsfähigkeit zu kompensieren.

Persönliche Einschränkungen und Behinderungen bei der Nutzung von Computern und Internet können häufig mit einfachen Mitteln ausgeglichen werden. Zum Beispiel können für Sehbehinderte Bilder oder Graphiken mit Alternativtexten unterlegt werden, so dass sie mit Hilfe einer Braillezeile in Blindenschrift übersetzt werden können. Fremdwörter oder andere Sprachungetüme sind nicht immer notwendig.

Diese Barrierefreiheit soll durch eine Verordnung des Bundes (Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung, BITV) geregelt werden.

Deshalb hat die Unionsfraktion in einer Kleinen Anfrage (Drs. 15/ 2426) bei der Bundesregierung nachgehakt, wie weit der Stand der Umsetzung der barrierefreien Informationstechnik ist. Gerade Menschen mit Behinderungen kann das Angebot zugute kommen, über den Computer in Kontakt mit Behörden zu treten. Die Union möchte daher wissen, ob bei der Anschaffung von Software und den Internetangeboten der Bundesbehörden auf Barrierefreiheit geachtet wurde.

Außerdem fragt die Fraktion, ob der Bund auf die Länder bei der Erarbeitung ihrer Gleichstellungsgesetze entsprechend hinwirkt. Ein weiteres Feld, in dem der barrierefreie Zugang zum Internet an Bedeutung gewinnt, ist der Bereich der Gesundheitspolitik. Zunehmend ist es möglich, auf patientenrelevante Informationen im Netz zuzugreifen.

Informationen im Internet müssen so aufbereitet sein, dass Menschen mit Behinderung die Nutzung ohne Fremdhilfe ermöglicht wird. Das erhöht nicht nur die Lebensqualität, sondern auch die beruflichen Perspektiven für Menschen mit Behinderungen und sichert ihre gesellschaftliche Teilhabe.

Kleine Anfrage (PDF):http://www.cducsu.de/aktuelles/initiativen/5BFCFCCB90FD640133796891ED5A041511348-ywczzxph.pdf

Autor(en): Hubert Hüppe

 

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