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Kühe und Schweine legen Ku(h)damm zum MeatOut lahm

20.03.200913:10 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Kühe und Schweine legen Ku(h)damm zum MeatOut lahm

(openPR) Zum weltweitem Aktionswochenende findet eine imposante, bunte MeatOut-Demonstration am 21.03.2009 auf dem Breitscheidplatz statt. Mit vielen Transparenten, einer langen Menschenkette, Infotisch, Live-Musik sowie Redebeiträgen und einem DIE-IN menschlicher Kühe und Schweine auf dem Kuhdamm wird für eine tier- und umweltfreundliche Lebensweise geworben. Ähnliche Aktionen finden zu dieser Zeit weltweit statt.



Von 13:30 bis 17 Uhr wird es diese Gemeinschaftsaktion des Tierrechtsbündnisses Berlin-Vegan mit den Tierversuchgegnern Berlin/Brandenburg e.V., der Ortsgruppe des Vegetarierbundes Deutschland e.V., dem Netzwerk Nandu für Tierbefreiung, Ökologie und globale Gerechtigkeit, der Partei Mensch Umwelt Tierschutz – Die Tierschutzpartei sowie der Löffelrevolution geben. Es werden zwischen 50 und 100 Teilnehmer erwartet, die um 14 Uhr für ca. 15 Minuten den Kuhdamm während eines kurzen Straßenumzugs in einem symbolischen Akt des Sich-Tot-Stellens (kurzes Hinlegen auf den Boden) lahmlegen möchten.

Es soll damit Interesse geweckt und aufgeklärt werden, denn vegan zu leben ist köstlich, gesund und erst recht notwendig. Ernährung als Umweltschutz, Basis menschlicher Werte und vor allem als Voraussetzung für Gerechtigkeit und Frieden. MeatOut wird neben Joaquin Phoenix und Pamela Andersen auch unterstützt von der Schauspielerin Stephanie Kindermann, der Deutschen Meisterin im Amateur-Boxen Elena Walendzik, der Deutschen Meisterin im Rugby mit St. Pauli Johanna Jahnke, dem Bodybuilding Weltmeister Alexander Dargatz und dem Kabarettisten Ingo Insterburg.

Verschiedene Erhebungen belegen, dass sich 2006 bereits ca. 10% in Deutschland vegetarisch ernährten (Vebu 1/2007). Wie der Fleischerverband mitteilte, ging der Fleischkonsum in Deutschland im letzten Jahr leicht zurück. Lag er im Jahr 2007 noch bei 61,1 kg pro Person und Jahr, ist er im Jahr 2008 auf 60,5 kg gefallen. Obwohl der grundsätzliche Trend zu begrüßen ist, ist der Fleischkonsum für Gesundheit, Umwelt und natürlich auch die Tiere noch immer viel zu hoch.

Politik und Lobbyisten verschleiern seit über 30 Jahren die wahren Hauptursachen des Klimawandels, nämlich die fatalen ökologischen Folgen der Fleisch- und Milchindustrie. Das Ergebnis: ca. 70 % des Regenwaldes sind abgeholzt, maßgeblich für Futtermittelanbau und Weideflächen der sogenannten Nutztiere. Zurück bleiben riesige mit Pestiziden verunreinigte Böden. Der Klimakollaps wird hauptsächlich durch Methan, Kohlendioxid und Stickstoffoxide verursacht, die in der landwirtschaftlichen Tierhaltung entstehen. Allein die 1,3 Mrd. Rinder (oder eher ihre Konsumenten) sind für 12% der weltweiten Methangasemissionen verantwortlich, wobei ein Methangasmolekül etwa 25mal mehr zum Treibhauseffekt beiträgt als ein Kohlendioxidmolekül. Zudem verbraucht die Herstellung eines einzigen Kilo Rindfleisch 15.000 l Wasser. Durch den Stoffwechselverlust in der Nutztierproduktion wird für 1 kg Fleisch die 7-16fache Menge an Pflanzenenergie verschwendet - obwohl 1 Mrd. Menschen vom Hungertod bedroht sind. Fleisch- und Milchproduktion lassen sich somit weder mit Klima- und Tierschutz, noch mit Menschlichkeit vereinbaren!

The Food and Agriculture Organization of the United Nations (FAO/UNO) stellte in der 2006 von ihr veröffentlichten Studie „Livestock a major threat to environment“ fest:
...dass die Treibhausgasemissionen der Nutztiere höher sind, als die des gesamten weltweiten Transportverkehrs.
...dass 70 % des abgeholzten Amazonaswaldes für Viehweiden verwendet wurden und der Futtermittelanbau einen Großteil der restlichen 30 % belegt.
...dass 70 % der weltweiten landwirtschaftlichen Flächen für die Viehhaltung verwendet wird.

Das MEATOUT gibt es seit 1985, es wurde von Farm (Farm Animal Reform Movement) in den USA initiiert und findet auf der ganzen Welt immer mehr Unterstützer. In Deutschland wird die Kampagne durch den Vegetarierbund Deutschland e.V. und Die Tierfreunde e.V. organisiert.

Weitere Infos auf www.berlin-vegan.de
_______________________________________________

Kontakt und weitere Informationen:
Stephanie Johanna Goldbach (Pressesprecherin) unter 0163-618 67 73

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