(openPR) LIEBENAU - Auf Einladung der Stiftung Liebenau erhielten der Bundestagsabgeordnete Martin Gerster (SPD) und Edeltraud Fürst, Vorsizende des Vereins "Bürger für artgerechte Nutztierhaltung Oberschwaben e. V." sowie ihr Mann Peter Fürst, eine Führung durch die Stallungen der Stiftung Liebenau.
"Wir stehen hinter dieser Form der Tierhaltung"
Rainer Wöhrle, Geschäftsführer des Liebenauer Landlebens und Jürgen Ardelt, Betriebsleiter der Landwirtschaft und Gärtnerei, zeigten den Gästen den Hof. 150 Nutztiere, darunter Kühe, Ochsen, Esel und Schweine, leben in den strohgedeckten Stallungen an der B467. Kühe, Kälber und auch ein Bulle nutzen den Freilaufstall. Von Frühjahr bis Anfang oder Mitte November sind sie allerdings auf den Weiden. "Eine unglaubliche Ruhe herrscht in diesem Freilaufstall", sagte Edeltraut Fürst. Auch von der Zutraulichkeit der Tiere gegenüber den Menschen war sie beeindruckt. Dass er seinen Betrieb mit großem Herzblut leite, bescheinigte Fürst Betriebsleiter Jürgen Ardelt, als er davon berichtete, dass nur abgesetzte Bullenkälber zur Mast kämen und Kühe so lange bleiben dürften, bis sie nicht mehr kalben. "Kälber kommen überhaupt nicht zum Schlachten", so Ardelt.
"Trotz der für uns nicht leichten Rahmenbedingungen, stehen wir hinter dieser Form der Tierhaltung", bekräftigte Rainer Wöhrle. Überzeugt von der Arbeit und der artgerechten Tierhaltung der Stiftung Liebenau, werden die Gäste auch künftig die Entwicklung der Landwirtschaft mit Interesse verfolgen.
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Weitere Infos zum Liebenauer Landleben der Stiftung Liebenau finden Sie unter www.liebenauer-landleben.de.
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