(openPR) Frauen werden bei Verkaufsgesprächen in Autohäusern in der Regel weniger beachtet als die männliche Kundschaft. Das ist ein Ergebnis einer Feldstudie in ausgesuchten Autohäusern, die das Lifestyle- und Technikmagazin für Fahrerinnen, active woman mobil, vor Kurzem durchführte.
In 25 Betrieben wurde dazu das Ansprechverhalten des Verkaufspersonals für den Fall überprüft, wenn sich eine Frau ohne Begleitung in den Verkaufsräumen im Autohaus umschaut. In rund 63 Prozent der Fälle wurde die Testerin erst nach fünfzehn Minuten angesprochen. In drei Betrieben kam es selbst nach 30 Minuten zu keinem Verkaufsgespräch. Nur in etwa jedem fünften Autohaus war das Verkaufspersonal sofort zur Stelle.
„Zwar verdient sich der Service in fast allen aufgesuchten Autohäusern die Note gut bis sehr gut. Doch zeigen sich große Unterschiede im Service, je nachdem ob eine Frau oder ein Mann den Verkaufsraum betritt“, sagt Gabriele Kordes, Mitherausgeberin des Magazins. „Ein Manko, das den Unternehmen bares Geld kosten kann“, sagt Kordes.
Aufgeklärte Kunden sind eher bereit, für zusätzlichen Service zu bezahlen. „Das belegen zahlreiche Studien“, so die erfahrene Werkstattfrau.
Auch Andreas Burkert, Chefredakteur des Magazins, sieht im Service und im Verkaufsgespräch teils erhebliche Defizite. „Die oftmals komplexe Automobiltechnik erfordert einen hohen Beratungsbedarf. Dass dies Zeit beansprucht, muss akzeptiert werden. Warum soll der Kunde etwa für moderne Fahrerassistenzsysteme bezahlen, wenn er deren Nutzen nicht versteht?“
Beide Herausgeber mahnen vor dem Hintergrund, dass Frauen an Kaufentscheidungen rund um das Auto zu 70 bis 80 Prozent beteiligt sind, zu mehr Servicequalität.
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