(openPR) BERLIN. Zur Insolvenzerklärung des größten deutschen Betreibers von PSA, Maatwerk, erklärt der arbeitsmarktpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Dirk :
Konzepte anderer Länder lassen sich nicht einfach auf Deutschland übertragen, weil der Arbeitsmarkt in Deutschland überreguliert ist. Maatwerk hat in den Niederlanden gute Erfolge bei der Vermittlung von Langzeitarbeitslosen. Das hat in Deutschland nicht funktioniert - trotz der staatlichen Förderung der Personal-Service-Agenturen (PSA). Die PSA sind staatlich subventionierte Beschäftigungsgesellschaften in wettbewerbsverzerrender Konkurrenz zu privaten Zeitarbeitsunternehmen. In den PSA werden Arbeitslose geparkt, die in der Arbeitslosenstatistik nicht mehr erscheinen. Von den erwarteten 50.000 Dauerarbeitsverhältnissen wurde bisher nur ein Bruchteil realisiert. Die Insolvenz der deutschen Maatwerk-Tochter und der minimale Erfolg zeigen, dass PSA das falsche Konzept beim Abbau der Arbeitslosigkeit sind. Wir brauchen Steuer- und Abgabensenkungen, Bürokratieabbau und vor allem die längst fällige Flexibilisierung im Tarifrecht. Löhne müssen an die Produktivität angepasst und alle Beschäftigungsverhältnisse steuerlich geltend gemacht werden können.
Dann werden auch für Geringqualifizierte mehr Arbeitsplätze entstehen.





