(openPR) Auch für industrielle Anbieter in Business-to-Business- (B2B)-Märkten spielen Marken eine große Rolle für den Unternehmenserfolg, wie eine aktuelle Studie belegt. In Krisenzeiten können starke Marken sogar Unternehmen retten.
„Die wichtigste Funktion einer Marke besteht in B2B-Märkten in der Reduktion des Entscheidungsrisikos des Kunden“ so der Strategieberater Frank-Christian Raffel. Die Bedeutung dieser Markenfunktion nimmt in rückläufigen Märkten sogar noch weiter zu. Wie die empirische Untersuchung der Münchner Raffel GmbH Corporate Development unter 24 namhaften, international präsenten B2B-Industrieunternehmen mit mehrheitlich über 500 Mitarbeitern zeigt, sind sich alle der befragten Unternehmen der hohen Bedeutung der Marke bewusst. Einige der Untersuchungsteilnehmer aus der Bauzulieferer- oder Maschinenbauindustrie können aufgrund ihrer Marke sogar mehr als 30% höhere Preise als Wettbewerber mit vergleichbaren Produkten verlangen. Dazu kommt noch der höhere Marktanteil, der mit Hilfe starker Marken gewonnen wird.
Unternehmen mit starken Marken haben in der Krise höhere Einsparpotenziale: Starke Marken leben auch mit temporär reduziertem Marketing-Budget weiter. Unternehmen mit schwachen Marken dagegen haben diese Möglichkeiten zur Kostensenkung in der Regel nicht.
Das Niveau des Markenmanagements ist in vielen Industriegüterunternehmen noch deutlich verbesserungsfähig. „Die Marke ist eines der wesentlichen Assets der Unternehmen“, so Raffel. „Das Management der Marke wird der hohen Bedeutung für den Unternehmenserfolg in vielen Fällen nicht gerecht“. So wird zum Beispiel eine quantitative Markenbewertung erst in wenigen Unternehmen vorgenommen. Persönliche Interaktionen mit Kunden, wie sie im B2B-Geschäft an der Tagesordnung sind, werden nur selten im Hinblick auf ihren markenbildenden Einfluss gesteuert. Eine Markendifferenzierung über die Kommunikation von unternehmensbezogen Inhalten wird in der B2B-Indsutrie noch weitgehend nicht umgesetzt.







