(openPR) Relevanz für digitale Positionierung im B2B-Bereich steigt
B2B-Entscheider der Generation der Digital Natives legen den Schwerpunkt bei der Informationssuche auf Online-Kanäle. Dadurch wird der digitale Markenaufbau für Unternehmen, die im Wettbewerb weiter bestehen wollen, wichtiger denn je.
In den vergangenen Jahren ist die Komplexität der digitalen Welt rasant gestiegen. Verantwortlich dafür ist die Vielzahl unterschiedlichster Medienkanäle, die sich im Rahmen des Web 2.0 zum Informationsaustausch entwickelt haben und mit deren Hilfe die Internetnutzer seither eine regelrechte Flut an Daten zur Verfügung gestellt haben. Suchmaschinen helfen den Nutzern dabei, sich trotz dieser Informationsfülle zurechtzufinden. Um sicherzustellen, dass dabei auch die eigenen Produkte oder Dienstleistungen gefunden werden, müssen Unternehmen aktiv etwas dafür tun.
Was spricht für die digitale Positionierung von B2B-Unternehmen?
Bei der nachrückenden Generation der B2B-Entscheider handelt es sich um die Generation der Digital Natives. Da diese mit dem Internet groß geworden ist, bewegt sie sich auf der Suche nach entscheidungsrelevanten Informationen fast ausschließlich online. Dieser Umstand macht es so wichtig, dass Unternehmen mit ihren Angeboten dort gut gefunden werden können, wo diese Informationssuche stattfindet.
Auf welchen Plattformen ist eine Präsenz sinnvoll?
Vielen Unternehmen fehlt es derzeit noch an der richtigen Orientierung im Netz, was das Entwickeln einer gezielten Strategie unmöglich macht. Sie streuen ihre Instrumente, indem sie einfach willkürlich verschiedene Kanäle mit Inhalten bespielen. Mögliche Informationsquellen für B2B-Entscheidungsprozesse sind Unternehmenswebsites, Fachseiten bzw. -foren im Internet, Werbeanzeigen, die sozialen Medien, Preisvergleichsseiten und natürlich die Suchmaschinen. Wichtig dabei ist zu berücksichtigen, dass während der unterschiedlichen Phasen des Beschaffungsprozesses verschiedene Kanäle zur Informationsbeschaffung genutzt werden, die sich zudem in der Ansprache des potentiellen Kunden unterscheiden sollten. Mit einem gut durchdachten und umfassenden Online Marketing-Konzept kann sichergestellt werden, dass die Entscheidungsträger in jeder dieser Phasen erreicht und gezielt angesprochen werden können.
Laut einer Studie des Instituts für Anlagen und Systemtechnologien der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster sind dabei drei Quellen von besonderem Interesse: Die Website eines potenziellen B2B-Partners zur Beschaffung erster Informationen, Referenzen zu bisherigen Projekten und Suchmaschinen, mit denen man sich einen ersten Überblick über die Angebote am Markt verschafft. Referenzprojekte können dabei gezielt von den Anbietern auf ihrer Website präsentiert werden, finden sich aber auch in Form von Erfahrungsberichten durch Dritte in Fachforen oder auf Fachseiten.
Warum spielt die digitale Marke im Online Marketing eine so zentrale Rolle?
Bei den wichtigen Gatekeepern wie Google, Facebook & Co. trägt eine starke digitale Marke wesentlich zu einer guten Positionierung bei, wodurch gewährleistet wird, dass ein Unternehmen mit seinem Angebot im Internet gut aufgefunden werden kann. Eine Positionierung auf den vorderen Plätzen der organischen Suchergebnisse ist Pflicht, will man im Wettbewerb bestehen.
Ebenfalls eine entscheidende Rolle spielt die Marktlage in vielen Branchen. Durch Branding können hier längerfristige Wettbewerbsvorteile für Unternehmen erreicht werden, da eine starke Marke im Online Marketing gleich mehrere Vorteile mit sich bringt. So ist das Vertrauen in eine bekannte Marke größer, was sowohl zu einer höheren Conversion Rate, als auch zu einer verbesserten Klickrate in den SERPs führen kann. Zudem haben starke digitale Marken aufgrund des höheren in sie gesetzten Vertrauens bessere Chancen auf Social Shares, woraus eine größere Reichweite resultiert.
Auch im Bereich der Suchmaschinenwerbung profitieren Unternehmen von einer starken digitalen Marke. Aus ihrer Popularität resultieren höhere Klickraten, die den Qualitätsfaktor der Anzeigen verbessern und damit gleichzeitig den CPC (Kosten pro Klick) senken.
Welche Kriterien nehmen Einfluss auf den Aufbau einer digitalen Marke?
“Content Marketing hat sich in den letzten Jahren als das Mittel zum Markenaufbau etabliert”, so Oliver Podzun, Online-Marketing-Experte und Inhaber der webnativ Online Marketing GmbH aus Braunschweig. Um ein Unternehmen damit allerdings wirklich zum Erfolg führen zu können, müsse das Angebot an zur Verfügung gestellten Inhalten qualitativ überdurchschnittlich sein. Insbesondere für B2B-Unternehmen sei es wichtig, sich auf diese Weise in ihrem jeweiligen Bereich als Experte zu positionieren, da sich B2B-Entscheider für die Produkte oder Dienstleistungen entscheiden würden, die Ihrem Unternehmen den größten Mehrwert bieten.
Weitere Ansatzpunkte, die einen nicht unerheblichen Einfluss auf eine gute Positionierung am Markt nähmen, seien Social Media Marketing, eine gute Usability und natürlich die Suchmaschinenoptimierung. Da diese Kriterien in die Beurteilung einer Website durch die Algorithmen der Suchmaschinen einfließen, wirken sie sich direkt auf die Positionierung in den SERPs aus, was für die Phase der Suche nach B2B-Anbietern am Markt essentiell ist.









