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Ein starkes Netzwerk gegen das Unrecht

22.01.200911:56 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Ein starkes Netzwerk gegen das Unrecht

(openPR) Fachkraft im Zivilen Friedensdienst der AGEH unterstützt Menschenrechtsorganisationen in Kolumbien

Köln, 5. November 2008 – Christof Wünsch, Fachkraft im Personalprogramm Ziviler Friedendienst (ZFD) der Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe (AGEH) e.V. http://www.ageh.de, hat im September letzten Jahres seine Projektmitarbeit in Kolumbien abgeschlossen. Der Sozialarbeiter arbeitete sechs Jahre lang im Auftrag der AGEH für die kolumbianische Nichtregierungsorganisation „PODION“. Er entwickelte gemeinsam mit Kollegen ein Konzept für sogenannte Friedensschulen und koordinierte die Umsetzung des Programms. Insgesamt wurden 180 Mitarbeiter aus 32 lokalen Organisationen in Fragen der Menschenrechte, des internationalen humanitären Völkerrechts, der gewaltfreien Konfliktbearbeitung sowie der psychosozialen Begleitung von Gewaltopfern ausgebildet. Jede dieser Organisationen hat ihre Kenntnisse pro Jahr wiederum an rund 25 Personen weitergegeben. „Die Maßnahme hat daher hochgerechnet mittlerweile fast 5.000 Leute erreicht“, erklärt Christof Wünsch.



Bei den Friedensschulen handelt es sich um eine Ausbildung für Mitarbeiter lokaler Hilfsorganisationen und Einrichtungen von Diözesen, die das Ziel hat, deren Kompetenz im Umgang mit Gewalt, Vertreibungen und Menschenrechtsverletzungen zu verbessern. „Wir haben mit der Ausbildung eine echte Stärkung der Zivilgesellschaft erreicht“, so Wünsch. In einer Gesellschaft, wo Gewalt an der Tagesordnung ist und täglich Menschenrechtsverletzungen verübt werden, haben die Teilnehmer ihr eigenes Engagement für mehr Frieden gezielter entwickeln und dadurch stärken können. So habe eine der Organisationen eine Aktion gestartet, die Jugendliche durch Aufklärungsarbeit davon überzeugte, sich nicht durch Paramilitärs, Guerilla oder Armee rekrutieren zu lassen. Die Rekrutierungen in dieser Region hatten daraufhin deutlich abgenommen. Andere haben das neu erworbene Wissen an Lehrer weitergeben. Diese führten daraufhin das Thema Mediation, ein Verfahren zur konstruktiven Beilegung von Konflikten, an ihren Schulen ein und konnten dadurch die Gewalt dort reduzieren.

2007 haben sich die 32 lokalen Organisationen, die an den „Friedensschulen“ teilgenommen haben, und allesamt eigene Friedens- und Menschenrechtsprojekte durchführen, zum „Nationalen Netzwerk für Demokratie und Frieden“ zusammengeschlossen. Christof Wünsch hat die Initiative als Berater begleitet. Er erläutert: „Der Zusammenschluss bietet den einzelnen Organisationen die Möglichkeit des Erfahrungsaustausches und ganz wichtig, einen gewissen Schutz, in ihrem Einsatz für die Menschenrechte.“ Außerdem könne das Netzwerk wichtige Themen auf nationaler und internationaler Ebene publik machen und das zivilgesellschaftliche Friedensengagement in Kolumbien stärken. Im Dezember kehrte Christof Wünsch im Auftrag der AGEH nach Kolumbien zurück, um als Berater das Netzwerk bei seiner Arbeit in den kommenden drei Jahren zu unterstützen.

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