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Die individuelle Personalentwicklung der AGEH

16.01.200914:02 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Die individuelle Personalentwicklung der AGEH

(openPR) Selbstmanagement der ZFD-Fachkräfte wird gestärkt

Die Arbeit in Entwicklungsprojekten stellt hohe Anforderungen an Fachkräfte, sie bedürfen daher einer effektiven Qualifizierung in der Vorbereitungszeit und einer zuverlässigen Begleitung während des Auslandsaufenthalts und nach der Heimkehr. „Die Kombination von Mensch und Projekt ist immer einzigartig. Wir gehen daher keine standardisierten Wege, sondern gestalten jede Personalentwicklung individuell“, erklärt Michael Steeb, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe (AGEH) http://www.ageh.de. „Zentral ist dabei für uns, dass die zukünftigen Friedensfachkräfte in ihrer Autonomie und Selbststeuerung, d.h. in ihrem Selbstmanagement gestärkt werden.“



Die Vorbereitung beginnt ungefähr vier Monate vor der Ausreise, jeder Fachkraft wird zu diesem Zeitpunkt eine persönliche Personalentwicklungs-Referentin zur Seite gestellt. Gemeinsam entwickeln sie einen individuellen Qualifizierungsplan mit Fortbildungsformaten, die ausgehend vom Personenprofil genau auf das jeweilige Projektprofil abgestimmt werden. Dazu gehören Kurse, Trainings, Praktika, Vorträge und Hospitationen. Fachliche, methodische und persönlichkeits-stärkende Maßnahmen ergänzen sich dabei. Die Qualifizierungen in der Vorbereitungszeit finden im Rahmen eines Vorbereitungsvertrages statt, in dem die Fachkräfte Unterhaltsgeld, Unterkunft und Verpflegung, angemessene soziale Leistungen und die Qualifizierungen erhalten. Das ermöglicht den Fachkräften, sich konzentriert auf die Dienstvertragszeit vorzubereiten.

Fachkräfte, die im Rahmen des Zivilen Friedensdienstes (ZFD) eingesetzt werden sollen, bedürfen einer besonderen Qualifizierung und Vorbereitung. Denn die Rahmenbedingungen, unter denen sie in der Regel arbeiten, sind besonders schwierig. So leben und arbeiten sie vor allem mit Menschen, die von Krieg und Katastrophen betroffen sind, müssen mit einer schwachen Infrastruktur vor Ort zurechtkommen und leben in einem Umfeld mit hohem Konflikt- und Gewaltpotenzial. In ihrer Vorbereitung haben besonders Ansätze und Methoden der Versöhnungs- und Friedensarbeit Raum sowie Angebote, die der Bewältigung von belastenden Situationen dienen.

Jede Fachkraft wird grundsätzlich als selbstverantwortliche Persönlichkeit ernst genommen und gestaltet aktiv ihren eigenen Lernprozess mit. Die AGEH verstehe sich selbst, so Steeb, als lernende Organisation: „Gezielte Gespräche mit den Fachkräften geben uns die notwenige Rückmeldung, ob der aufgestellte Qualifizierungsplan angemessen ist. So wurde beispielsweise vor Jahren eine zunehmende Verschlechterung der Sicherheitssituation in vielen Ländern festgestellt. Die AGEH nahm diese Rückmeldungen ernst und richtete den Kurs `Umgang mit Gewalt- und Bedrohungssituationen` ein, der seitdem zum Standard in der Vorbereitungszeit gehört“.

Die Personalentwicklung endet nicht mit der Ausreise der Fachkräfte, sondern wird mit Fortbildungen und Coachings während des Dienstvertrages fortgesetzt. Am Ende der Vertragszeit bietet die AGEH Raum und Unterstützung für die Verarbeitung des Erlebten und dessen strukturierte Einordnung in das persönliche Leben und die Gesellschaft.

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