(openPR) ...verursacht dies neben menschlichem Leid auch erhebliche Kosten. Die Aufwendungen der Berufsgenossenschaften für Berufskrankheiten lagen im Jahr 2001 bei insgesamt knapp 1,5 Milliarden Euro. Der größte Teil davon, 1,1 Milliarden Euro, ging als Geldleistungen in Form von Verletztengeld (das Krankengeld der Berufsgenossenschaften), Übergangsgeld (als Unterhaltsleistungen bei Umschulungen etc.) bzw. als BG-Renten bei dauernder Minderung der Erwerbsfähigkeit durch eine Berufskrankheit an die Versicherten. Die Kosten der medizinischen Behandlung und der berufsfördernden Maßnahmen - Umschulungen, Aus-, Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen, wenn die Erkrankten nicht an ihrem Arbeitsplatz bleiben können - summierten sich auf 181 Millionen Euro. Insgesamt 197 Millionen Euro investierten die Berufsgenossenschaften im vergangenen Jahr in die Prävention von Berufskrankheiten.
Im Jahr 2001 registrierten die Berufsgenossenschaften 67.000 Anzeigen auf Verdacht einer Berufskrankheit, in knapp 24.000 Fällen lag tatsächlich eine beruflich verursachte Erkrankung vor. Häufigste Berufskrankheiten sind Hauterkrankungen, Lärmschwerhörigkeit sowie durch Asbest verursachte Berufskrankheiten.
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