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OB Ude versprochen – gebrochen?

19.01.200912:27 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: OB Ude versprochen – gebrochen?
Stadträte Josef Schmid und Tobias Weiß kämpfen für den Erhalt des Allacher Sommerbades
Stadträte Josef Schmid und Tobias Weiß kämpfen für den Erhalt des Allacher Sommerbades

(openPR) München, 19. Januar 2009 – Seit nunmehr über 15 Jahren schwebt über dem Allacher Sommerbad das Damoklesschwert der endgültigen Schließung durch Rot-Grün. Erteilte Ude den Schließungsplänen 1993 noch mit den Worten „Das Bad bleibt erhalten, Basta!“ eine Absage, versprach er den Allachern noch bei der Eröffnung 2008, er könne sich nicht vorstellen, das Bad in ein naturnahes Flussbad umzuwandeln. Denn auch ein Abriss wäre teuer. Doch nun scheint alles anders zu kommen: Das endgültige Aus für das Allacher Bad. Am Dienstag entscheidet der Ausschuss für Arbeit und Wirtschaft vorberatend über seine Schließung.


„Das Allacher Sommerbad ist eine enorm wichtige Sozialeinrichtung in Allach-Untermenzing. Hier können sich Kinder und Jugendliche ungestört austoben, sportlich betätigen und aufwachsen, wobei die Eltern gleichzeitig wissen, dass ihre Kleinen gut aufgehoben sind. Für Familien ist es eine Freizeitoase mitten in der Stadt. Und für alle Senioren die perfekte Möglichkeit, sich fit zu halten. Für die CSU steht deshalb fest: Das Allacher Sommerbad muss auch 2009 seine Becken wassern! Ich würde mir wünschen, dass auch meine Kinder noch im Allacher das Schwimmen lernen.“ begründet Josef Schmid, Vorsitzender der CSU-Fraktion im Münchner Rathaus, die Entscheidung der CSU, sich vehement für das Allacher Sommerbad einzusetzen.
Je länger die Amtszeit des Oberbürgermeisters Ude dauert, desto kürzer wird die Halbwertzeit seiner Versprechen. Galt die Basta-Aussage von 1993 laut Aussage der Stadtverwaltung zumindest noch für die ersten sechs Jahre Amtszeit, so hält die Aussage 2008 nicht einmal mehr ein Jahr.
„Das Allacher Sommerbad ist das kleinste der Münchner Bäder. Während für alle anderen Bäder im Münchner Bäderkonzept, inklusive der auch zur Schließung vorgesehenen Bäder Georgenschwaige und Maria Einsiedel, die Stadtwerke München über 140 Mio. € für Investitionen zur Verfügung gestellt haben, musste das Allacher Sommerbad ohne einen einzigen Cent für die seit vielen Jahren notwendigen Investitionen auskommen. Dies ist umso unverständlicher als gerade OB Ude immer wieder die besondere soziale Verantwortung der Stadtwerke als kommunales Unternehmen herausstellt. Warum also dann nicht auch Geld für Investitionen und Unterhalt einer der sozialsten Einrichtungen in Allach-Untermenzing zur Verfügung stellen?“ fragt Schmids Stadtratskollege Tobias Weiß. „Die vom Fraktionsvorsitzenden der SPD vorgebrachten Argumente für eine Schließung sind sämtlich falsch, denn das Allacher Bad mit anderen Münchner Bädern ist nicht seriös, weil alle anderen renoviert und enorm beworben wurden. Auch der Verweis auf die Langwieder Sennplatte ist unzulässig, denn dort hin können Kinder und Jugendliche eben nicht ausweichen, weil sie dort keine Beaufsichtigung haben und daher gefährdeter sind. Allein der Weg dorthin mit dem Fahrrad ist aufgrund des immer noch fehlenden Radwegs gefährlich.“
Das langjährige ehrenamtliche Engagement der Bürgervereinigung und der Bad Allach AG, aller ehrenamtlicher Helfer und die Unterstützung der zahlreichen Spender wird von Rot-Grün mit Füßen getreten, sollten die rot-grünen Stadträte der Schließung zustimmen.

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