(openPR) Bücher, Parfum und Schokolade – die Deutschen geben im Durchschnitt 242 Euro für Weihnachtsgeschenke aus. Anleger können von diesem Konsumschub profitieren.
In den letzten Wochen vor Heiligabend treibt die meisten Menschen besonders eine Sorge um: Wie komme ich möglichst schnell und unkompliziert an die Weihnachtsgeschenke für die Liebsten? Fast zwei Drittel der Geschenke werden laut Umfrage des Marktforschungsinstituts Innofact tatsächlich erst drei Wochen vor Weihnachten gekauft. Wer in diesen Tagen durch die Einkaufsstraßen deutscher Großstädte flaniert, kann dies beobachten – von Rezessionsstimmung keine Spur.
Am liebsten verschenken die Deutschen Bücher. Seit Jahren sind sie die beliebtesten Weihnachtsgeschenke. Die Innofact-Studie ergab, dass jeder zweite Deutsche ein oder mehrere Bücher verschenkt. Auf der Weihnachtsgeschenk-Beliebtheitsskala folgen CDs und DVDs sowie Technik- oder Elektrogeräte.
Dennoch: Die Weihnachtseinkäufe strapazieren das monatliche Budget der meisten Deutschen deutlich. „Wer geschickt ist, holt sich einen Teil der Ausgaben wieder, indem er auf die Unternehmen setzt, die während der Weihnachtszeit auf die größten Umsatzsteigerungen hoffen dürfen – beispielsweise die Metro-Gruppe“, sagt Holger Bosse, Zertifikate-Experte von Deutsche Bank X-markets. „Die Metro-Gruppe dürfte mit ihren Geschäftszweigen Mediamarkt/Saturn sowie Galeria Kaufhof und Real zu den größten Profiteuren des Weihnachtsgeschäfts gehören“, so Bosse. Das spiegelt sich auch im Aktienkurs wider: Das Papier des weltweit tätigen Konzerns bewegt sich seit einigen Wochen aufwärts.
Doch auch andere Konzerne befinden sich dieser Tage auf der Gewinnerseite. So erwirtschaftet beispielsweise das Unternehmen Douglas, zu dem neben den Parfümerien unter anderem die Thalia Buchhandlungen gehören, ein Viertel seines Jahresumsatzes im Weihnachtsgeschäft. Neben den 291 Thalia-Buchhandlungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz gehören die Christ-Juweliergeschäfte sowie die Confiserien Hussel und das Mode-Bekleidungsgeschäft Appelrath-Cüpper zur Douglas-Holding – kurz: alles, was besonders im Weihnachtsgeschäft nachgefragt wird.
Doch auch während der übrigen Zeit des Jahres scheint das Geschäft zumindest für die Umsatzriesen der Einzelhandelsbranche gut zu laufen – von Konjunkturflaute bislang keine Spur. Für die ersten drei Quartale 2008 vermeldete das international aktive Unternehmen Douglas eine Umsatzsteigerung um 4,6 Prozent, in Deutschland konnte Douglas seine Umsätze in dieser Zeit um vier Prozent steigern – und das bei einem insgesamt stagnierenden Wirtschaftswachstum.
Wer das während der Weihnachtszeit entstehende Minus auf dem Konto ausgleichen will, setzt auf die Gewinner der Saison. „Discountzertifikate mit kurzer Laufzeit bieten sich an“, empfiehlt Bosse. Über diese Papiere investieren Anleger in Aktien, erhalten aber einen Rabatt. In der Höhe des Rabatts besteht Schutz vor Kursverlusten und der Anleger streicht Gewinn ein, selbst wenn der Aktienkurs nicht steigt.
• Metro Discount-Zertifikat von Deutsche Bank X-markets, WKN: DB3XBF
• Douglas Discount-Zertifikat von Deutsche Bank X-markets, WKN: DB3GAQ









