(openPR) Die Eröffnungsfeier gehört zum Eröffnungsspiel
7. Januar 2004 - Der sportpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Klaus Riegert MdB, erklärt zu der Absicht der Bundesregierung, die Eröffnungsfeier der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 nach Berlin zu verlegen:
Der Bundesminister des Innern, Otto Schily, und die Bundesregierung bleiben sich treu: Öffentlichkeitsarbeit, Propaganda und Selbstdarstellung sind ihnen wichtiger als Inhalte. Nach ihrem Willen soll die Eröffnungsfeier für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Berlin stattfinden und von dem sportlichen Topereignis, dem Eröffnungsspiel in München, abgekapselt werden. Zusätzliche Millionen Steuergelder sind notwendig, um den Selbstdarstellungsdrang dieses Ministers und dieser Regierung zu befriedigen.
Wenn es ansonsten um Gelder für den Sport geht, gibt sich Schily zugedeckt. Steuerliche Verbesserungen für Sportvereine blockt er ab, Investitionen für den Spitzensport streicht er radikal zusammen, den Goldenen Plan Ost wird es nach seinem Willen ab 2005 nicht mehr geben und für bürgerschaftliches Engagement lehnt er jede Verbesserung ab.
Wie kein anderer Sportminister vor ihm sonnt sich Schily im Glanz und Glamour sportlicher Großveranstaltungen und Galas. Ungezählt seine Auftritte mit Sportgrößen, die der Bundeskanzler wegen Steuerflucht gesellschaftlich geächtet wissen will. Dagegen erschien er in 5 ½ Jahren nur 3 x im Sportausschuss. Dies zeigt Schilys Wertschätzung gegenüber dem Parlament und für Inhalte bei Spitzen- und Breitensport.
Die Eröffnungsfeier gehört zum Eröffnungsspiel. Der Sport steht im Mittelpunkt der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 - nicht parteipolitisches Kalkül und die Eitelkeiten eines Ministers und der Regierung.
Autor(en): Klaus Riegert
CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
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