(openPR) Erhöhter Bedarf an psychologischen Beratungen unter den Studierenden
Die ReferentInnen für Sozialpolitik des Allgemeinen Studierendenausschusses der Universität Potsdam, Lena Simon und Jens Gruschka riefen am vergangenen Donnerstag den "Runden Tisch der Beratungsangebote" für Studierende zusammen. Anwesend waren VertreterInnen von zehn Institutionen, darunter die Sozialberatung des Studentenwerkes Potsdam, das Koordinationsbüro für Gleichstellung, die Kinderwelt GmbH, der Weiße Ring e.V. Potsdam und das neu geschaffene TutorInnenprogramm "Studiencoach".
Vorrangig sollte das Treffen zum gegenseitigen Kennenlernen dienen. Dabei ergaben sich viele inhaltliche Übereinstimmungen und gemeinsame Interessen. So stellten die Anwesenden fest, dass die studentische Nachfrage nach psychologischen Beratungsangeboten seit Semesterbeginn erneut gestiegen ist. Leider ist die dafür eingerichtete Stelle an der Universität selbst derzeit unbesetzt und eine Neueinstellung soll erst zum März 2009 vorgenommen werden. Dr. Marlies Reschke von der zentralen Studienberatung der Universität Potsdam sagte dazu, ihre Bemühungen, die Universitätsleitung dazu zu bewegen, die Stelle möglichst schnell neu zu besetzen, seien auf taube Ohren gestoßen. Auch der AStA setzte sich bereits für dieses Anliegen ein. Leider mit demselben Ergebnis. Die psychologische Beratung des Studentenwerks ist bereits bis Januar 2009 "ausgebucht". Am meisten darunter zu leiden haben allerdings die Studierenden.
Lobend wurde das bestehende Beratungsangebot des AStA, welches auch von den anderen Beratungsinstitutionen genutzt wird, hervorgehoben. Dazu zählen BAföG- und Sozialberatung und die Kooperation u.a. mit AnwältInnen, der SchuldnerInnenberatung der Arbeiterwohlfahrt, der Verbraucherzentrale und dem Mieterverein.
Die Kinderwelt GmbH äußerte Bedenken, ob sie tatsächlich 100 Kinderbetreuungsplätze für das Jahr 2009 bereitstellen können wird. Zukünftig werden Betreuungseinrichtungen an allen drei Universitätsstandorten notwendig. Die Leiterin der Kindertagesstätte am Neuen Palais, Martina Günther, wies auch daraufhin, dass Studierende der Pädagogik und Sportwissenschaften bereits neue pädagogische Konzepte in ihrer Einrichtung erproben. Die meisten Beratungsinstitutionen bieten einen besonderen Service für die Studierenden, nämlich umfangreiche Praktika, an.
Für die Zukunft vereinbarte man regelmäßige Treffen, eine stärkere Zusammenarbeit und vor allem einen regen Informationsaustausch. Der AStA wird hierbei die Koordination übernehmen.













