(openPR) BÖB plädiert für mehr Investitionen in Verkehrsinfrastruktur, die das System Wasserstraße stärken
Berlin/Neuss, 09.12.2008 – Ein Konjunkturprogramm der Bundesregierung macht nur dann Sinn, wenn große Teile in nachhaltige Infrastrukturprojekte investiert werden, die das System Wasserstraße betreffen.
Rainer Schäfer, Präsident des Bundesverbandes Öffentlicher Binnenhäfen (BÖB) und Sprecher der Initiative Binnenschifffahrt und Logistik (InBiLo), betont, dass die Verkehrswirtschaft jetzt für die nächsten Jahre Planungs-sicherheit haben muss, um bestehende Engpässe aufzulösen und für zu-künftige Zuwächse im Container- und Massengüterverkehr gewappnet zu sein.
Durch vorgezogene Investitionen in die Wasserstraßen, Gleis- und Hafen-anlagen erhofft sich Schäfer den Abbau von Hemmnissen und eine ver-besserte Positionierung des Systems Wasserstraße im internationalen Wettbewerb.
Aus Sicht des BÖB sind vorschnelle Ausgaben zur Unterstützung der Kon-junktur und Anregung des Konsums nicht nachhaltig und werden wie ein Strohfeuer verpuffen. Nur nachhaltige Investitionen z. B. in Verkehrsinfra-struktur sind zukunftsfähig.
Nach Angaben der Bundesregierung wird ein Ausbau der umweltfreundlichen Systems aus Häfen- und Wasserwegen durch das „Arbeitsplatzprogramm Bauen und Verkehr“ verstärkt. Dies unter dem Aspekt die Konjunktur zu stärken und das Wachstum zu fördern. Hierfür steht ein Betrag von 430 Mio. Euro zur Verfügung, welcher im Vergleich zu den anderen Verkehrsträgern noch zu gering ausfällt.
Es darf jetzt nicht unbedacht mit den zur Verfügung stehenden Mitteln umgegangen werden. Zu diesem Zeitpunkt besteht die Möglichkeit für die Zukunft die Weichen zu stellen und jene Investitionen zu tätigen, die das gesamte Verkehrssystem nachhaltig stärken, so Rainer Schäfer.











