(openPR) Der Ölpreis bewegt sich trotz grosser Schwankungen in den vergangenen Tagen insgesamt seitwärts in einem Band zwischen 60 und 65 USD. Damit scheint eine gewisse Bodenbildung erreicht zu sein, nachdem Rohöl noch im Sommer fast 150 USD kostete. Ein weiterer Ölpreis-Rückgang wäre vorstellbar, wenn sich die Weltwirtschaft tatsächlich dermassen schlecht entwickelt, wie das im Moment von den zahllosen Pessimisten vorhergesagt wird. Soweit muss es ja nicht kommen. Die verschiedenen Rettungspakete und finanziellen Stimulantien der westlichen Regierungen in Form rekordtiefer Leitzinsen, aggressiv erhöhter Geldmengen und Kreditgarantien müssten irgendwann Wirkung zeigen und ein Abgleiten der Weltwirtschaft in eine tiefe Rezession verhindern. Damit würde die Ölnachfrage rasch wieder wachsen. Für steigende Ölpreis sprechen auch die jüngst beschlossenen Förderkürzungen der OPEC. Sie scheinen eingehalten zu werden, was in der Vergangenheit nicht immer der Fall war. Das aktuelle Ölpreis-Niveau scheint uns derzeit insgesamt attraktiv für eine Ergänzung Ihres Heizöl-Vorrates zu sein. Insbesondere sogenannte ‚Terminpreis’-Angebote für Frühling 2009 sind prüfenswert. Sie sichern sich damit zum heute fixierten Heizölpreis (wie bei einer Festzins-Hypothek) eine Lieferverpflichtung in den Frühlingsmonaten, unabhängig davon, wie sich der Ölpreis bis dahin weiter entwickelt. Die Nachfrage für sofortige Heizöl-Lieferungen hat sich diese Woche abgekühlt. Damit erhält der Heizöl-Handel und die Heizöl-Logistik eine Atempause, um den Liefer-Überhang, der sich in den vergangenen Wochen durch moderatere Heizölpreise und die beginnende Heizperiode in Form einer regelrechten Bestellungsflut aufgestaut hat, endlich abzubauen.













